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Gedächtnistraining für Demenzkranke: Betroffenen helfen

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Gedächtnistraining für Demenzkranke: Betroffenen helfen

08.11.2012, 15:23 Uhr | cb (CF)

Gedächtnistraining kann eine bestehende Demenz oder Alzheimer-Erkrankung nicht aufhalten. Mit den richtigen Übungen können Demenzkranke jedoch das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Je früher sie solches Training beginnen, desto wirksamer ist es. An erster Stelle steht das Ziel, die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Durch Gedächtnistraining Lebensqualität länger erhalten

Es gibt unterschiedliche Formen von Demenzerkrankungen. Das Gedächtnis wird dabei immer stärker in Mitleidenschaft gezogen. Vergesslichkeit oder Sprachverlust ist für viele Demenzkranke ein schwerer Schlag. Zu den schwersten Demenzerkrankungen zählt Alzheimer. Im fortgeschrittenen Stadium erkennen die Betroffenen oftmals sogar die engsten Angehörigen nicht mehr. Ein Heilmittel sucht die Medizin bisher vergeblich. Mit Gedächtnistraining können Demenzkranke ihre Krankheit jedoch erheblich verlangsamen.

Alte Stärken neu entdecken

Beim Gedächtnistraining geht es vorwiegend darum, die noch vorhandenen Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten. In manchen Fällen werden vernachlässigte Stärken sogar neu entdeckt. Wichtig ist vor allem, dass das Training auf die erkrankte Person zugeschnitten ist und immer mit Erfolgserlebnissen verknüpft wird.

So müssen körperliche Einschränkungen und die Persönlichkeit des Demenzkranken unbedingt berücksichtigt werden. Der Patient sollte sich niemals überfordert fühlen. Bereits kleine Erfolge führen hier zum Ziel. Das Training sollte am besten in den normalen Tagesablauf eingebaut werden. Hilfreich ist auch ein strukturierter Wochenablauf mit festen Zeiten für die Gedächtnisübungen, rät das Gesundheitsportal "gesundheit.de".

Gedächtnistraining: Übungen für Demenzkranke

Die Trainingsmethoden sind vielfältig und können kreativ sowie spielerisch angegangen werden. So sind zum Beispiel Brett-, Karten- oder Würfel-Spiele wie "Mensch ärgere dich nicht", "Kniffel" oder "Memory" gute Methoden, die Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig stärken Spiele mit mehreren Leuten den sozialen Zusammenhalt. Kreative Aufgaben wie Basteln oder Zeichnen sind hingegen förderlich für die Motorik. Die Ergebnisse sorgen bei Patienten für eine positive Bestätigung. 

Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung von Musik oder das Vorlesen von Geschichten. Wichtig ist auch hierbei der Bezug zum Alltag der Demenzkranken, da sie dann noch stärker einbezogen werden können. Alte Erinnerungen leben dadurch oftmals wieder auf, und das Gedächtnis wird gefordert. Sie sollten jedoch immer darauf achten, dass sich die Person ernst genommen fühlt, und die Übungen weder kindisch noch albern auf den Patienten wirken.

Vorsorge durch Gedächtnistraining

Je weiter eine Demenz vorangeschritten ist, umso schwerer wird es, der Krankheit mit Gedächtnistraining entgegenzuwirken. Bei weit fortgeschrittenen Erkrankungen werden die Chancen fast schon als aussichtslos eingeschätzt. Daher sollte mit dem Training bereits frühzeitig begonnen werden. Möglichst schon, bevor eine Demenz überhaupt diagnostiziert wird. Durch frühes Training lässt sich in manchen Fällen sogar das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung senken, bestätigt die Alzheimer Forschung Initiative e.V. auf ihrer Homepage.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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