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Gesundheit: Zigarette ade - Qualmfrei ins neue Jahr

GESUNDHEIT | RAUCHFREI  

Qualmfrei ins neue Jahr

28.08.2008, 15:42 Uhr

"Das war meine letzte Zigarette". An keinem Tag des Jahres wird dieser Satz häufiger ausgesprochen als in der Silvesternacht. Der Wunsch, endlich vom Glimmstängel loszukommen, gehört zu den beliebtesten Vorsätzen, mit denen Raucher ins Neue Jahr starten. Doch in den meisten Fällen sind die Pläne schnell vergessen und der Nikotinteufel hat wieder mal gesiegt. Besonders schnell passiert das frischgebackenen Nichtrauchern in Stresssituationen oder beim geselligen Zusammensein mit Freunden. Um von der Sucht loszukommen, gibt es zahlreiche Wege - von der "Schlusspunktmethode" über den Nikotinentzug per Kaugummi und Pflaster bis hin zur Anti-Raucher-Pille. Dabei gilt vor allem eines: nicht aufgeben! Studien haben ergeben, dass Raucher drei bis acht Versuche brauchen, um sich dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

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Am besten von heute auf morgen aufhören

"Das Beste ist das vorbereitete Absetzen in einem Schritt", rät Peter Lindinger, Diplompsychologe und freiberuflicher Berater des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Dabei wird zunächst normal weiter geraucht, der Aufhörwillige setzt sich aber einen bestimmten Termin innerhalb der nächsten 14 Tage, an dem er von jetzt auf gleich aufhört. Bis dahin bereitet er sich intensiv auf den Ausstieg vor. Umgangssprachlich wird dieses Vorgehen auch als "Schlusspunktmethode" bezeichnet. 80 bis 90 Prozent aller erfolgreichen Ex-Raucher haben Schätzungen zufolge auf diese Weise aufgehört.

Unterstützung durch Experten erhöht die Chancen

"Die größte Chance hat ein ausstiegswilliger Raucher mit Hilfe eines speziell ausgebildeten ärztlichen oder psychologischen Experten, der einen Kurs über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen anbietet", erklärt Lindinger. "Er lernt, Alternativen zum Rauchverhalten zu finden und wird über Möglichkeiten medikamentöser Unterstützung aufgeklärt", so Lindinger, der auch das Rauchertelefon des DKFZ betreut. Hier können Hilfesuchende seit 1999 anrufen und erhalten von den Psychologen Informationen, Motivation und konkrete Tipps, die das Aufhören erleichtern können.

Hilfe aus der Apotheke

Medikamente wie Nikotinpflaster oder -kaugummi lindern den körperlichen Entzug, der besonders in der ersten Zeit nach dem Rauchstopp auftritt. Sie geben dem Körper das Sucht erzeugende Nikotin – jedoch ohne die schädlichen Nebenprodukte Teer, Kohlenmonoxid und krebserregende Substanzen, die beim Rauchen einer Zigarette mit aufgenommen werden. Starke Nebenwirkungen sind bei einer korrekten Anwendung dieser Hilfsmittel kaum zu erwarten. Manchmal treten allerdings Hautreizungen, Mundbrennen oder ein schlechter Geschmack im Mund auf.

Zyban – die Anti-Raucher-Pille

Auch das Medikament "Zyban" kann klinischen Studien zufolge die Erfolgschancen williger Nikotinaussteiger verbessern. Der Wirkstoff Bupropion wird ursprünglich zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, mindert jedoch auch das Rauchverlangen. Patienten berichten über Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen, die aber meist im Laufe der Behandlung abklingen. In seltenen Fällen wurden Krampfanfälle beobachtet. Das Präparat ist verschreibungspflichtig und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

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