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Zecken

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Borreliose: Was Patienten beachten sollten

29.07.2014, 18:50 Uhr

Dr. Tobias Rupprecht, Leiter der Borreliose-Ambulanz und leitender Oberarzt der Neurologie am HELIOS Klinikum München West rät folgendes:

  1. Wenn Sie im Freien waren, untersuchen Sie sich aufmerksam nach Zecken und entfernen Sie diese rasch

  2. Achten Sie sorgfältig darauf, ob sich eine Wanderröte auf Ihrer Haut zeigt

  3. Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie eine Wanderröte bei sich feststellen, nächtliche Schmerzen im Rumpfbereich haben oder plötzlich untypische Symptome bei sich beobachten

  4. Wird eine Borreliose aufgrund unspezifischer Symptome diagnostiziert, holen Sie sich sicherheitshalber noch eine zweite Meinung ein

  5. Werden Sie aufmerksam, wenn Sie länger als zwei bis drei, maximal vier  Wochen Antibiotika einnehmen sollen

  6. Helfen Antibiotika nicht, ziehen Sie eine andere Erkrankung in Betracht und teilen Sie Ihren Verdacht einem Arzt mit. Rheuma beispielsweise wird oft mit Borreliose verwechselt

  7. Bei schubweise auftretenden Beschwerden sollten Sie auch eine andere Diagnose in Erwägung ziehen

  8. Seien Sie skeptisch bei allen Behandlungsmethoden, die Sie selbst zahlen sollen, wie beispielsweise teure Kräuter-Kuren. Fragen Sie nach Studien und Daten, welche die Wirksamkeit belegen




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