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Kur für pflegende Familienmitglieder: Tipps

Kleine Auszeit  

Kur für pflegende Familienmitglieder: Tipps

02.01.2013, 13:03 Uhr | af (CF)

Wer Angehörige zu Hause pflegt, kann in manchen Fällen eine Kur für pflegende Familienmitglieder in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu dem permanenten Stress und der psychischen Belastung drohen Ihnen durch das schwere Heben eines bettlägerigen Menschen oftmals Schäden der Wirbelsäule und des Bewegungsapparats. Tipp: Steuern Sie rechtzeitig dagegen.

Zweck einer Kur für pflegende Familienmitglieder

Neben Tipps zur besseren Alltagsbewältigung dient eine Kur für pflegende Familienmitglieder vor allem dazu, der pflegenden Person eine Auszeit zu ermöglichen. Viele stehen ihrem pflegebedürftigen Angehörigen praktisch rund um die Uhr zur Verfügung und leiden unter hohem psychischen Druck. Schlafmangel ist nur eines von vielen möglichen Symptomen. Psychologische Einzel- und Gruppengespräche bieten Ihnen als pflegendes Familienmitglied bei dieser Kur Hilfestellungen für den Pflegealltag.

Aber auch Tipps, wie Sie trotz der schwierigen Situation Ihre eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen, gehören hier zum Programm. Nicht zu vergessen: Als nicht ausgebildeter Pfleger erhalten Sie zudem Tipps zur Schonung Ihrer Wirbelsäule und Ihrer Gelenke, und Sie lernen Entspannungstechniken.

Zu pflegende Angehörige werden in dieser Zeit selbstverständlich durch einen ambulanten Pflegedienst oder in der Kurzzeitpflege einer Senioreneinrichtung betreut. Ein wichtiger Tipp ist hier, rechtzeitig Antrag auf die sogenannte Ersatzpflege zu stellen. Wie die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet, ist es je nach Fall auch möglich, dass Pflegebedürftige mit in die Pflegeeinrichtung reisen.

Tipps zur richtigen Kur für pflegende Familienmitglieder

Im Grunde können Sie die für Sie passende Kur gemeinsam mit Ihrem Arzt frei auswählen. Sie muss lediglich in einem anerkannten Heilbad erfolgen. Eine spezielle Kur für pflegende Familienmitglieder bieten bislang nur wenige Krankenkassen an. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkassen, ob beziehungsweise in welcher Höhe diese die Kosten für eine solche Kur trägt.

Tipp: Scheuen Sie sich nicht, Ihren Arzt auf eine Kur für pflegende Familienmitglieder oder alternative Erholungsmöglichkeiten anzusprechen. Wer nach einer solchen Unterstützung sucht, verhält sich zudem nicht "egoistisch", sondern nimmt lediglich seine eigenen Bedürfnisse wahr. Denken Sie daran, dass Sie durch eine solche körperliche und psychische Erholungsphase neue Kraft für die weitere Pflege tanken – und das kommt nicht nur Ihnen, sondern auch dem zu pflegenden Angehörigen zugute.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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