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Süßholz: Heilpflanze gegen verschiedene Beschwerden

Heilpflanzen  

Süßholz: Heilpflanze gegen verschiedene Beschwerden

26.03.2014, 14:49 Uhr | uc (CF)

Schon die alten Ägypter schworen auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Süßholz. Gegen welche Beschwerden die Süßholzwurzel eingesetzt werden kann und wann Sie auf das Naturheilmittel besser verzichten sollten, erfahren Sie hier.

Süßholz: Heilpflanze mit langer Tradition

Beim Süßholz handelt es sich um eine Staude aus der Familie der Schmetterlingsblütler, deren Wurzel zu medizinischen Zwecken genutzt wird. Die Pflanze, die vom Bundesgesundheitsamt offiziell als Heilmittel gegen Magenprobleme und Erkältungsbeschwerden anerkannt ist, wurde schon in der Antike wegen ihrer magenstärkenden Wirkung geschätzt. Und auch Napoleon soll auf seinen Feldzügen stets ein Stück Süßholzwurzel zur Beruhigung seines nervösen Magens mit sich geführt haben.

Süßholz für den Magen

Die Süßholzwurzel enthält antientzündliche Wirkstoffe, die zur Verminderung der Magensäure beitragen. Daher wird die Heilpflanze bei der Behandlung von Sodbrennen und Gastritis eingesetzt. Darüber hinaus gibt es nach Angaben der "Apotheken Umschau" Hinweise darauf, dass Süßholz die Entstehung von Magengeschwüren verhindern kann, indem es das Wachstum des schädlichen Magenkeims Helicobacter pylori hemmt. Neben der prophylaktischen Wirkung bezüglich Magengeschwüren kann die Süßholzwurzel auch bei akuten Magen- und Darmgeschwüren angewendet werden.

Erkältung mit Süßholzwurzel behandeln

Andere Inhaltsstoffe von Süßholz haben eine schleimlösende Wirkung. Daher ist die Süßholzwurzel auch zur Behandlung von Erkältungskrankheiten geeignet. Die Bronchialschleimhaut wird dazu angeregt, mehr dünnflüssiges Sekret zu erzeugen, wodurch das Abhusten leichter fällt.

Wann Sie auf die Heilpflanze verzichten sollten

Präparate aus Süßholzwurzel sollten nicht länger als sechs Wochen lang eingenommen werden, da sie den Hormonhaushalt verändern, wodurch Blutdruck und Blutzuckerspiegel ungünstig beeinflusst werden können. Bei erhöhtem Blutdruck, Diabetes und Nierenproblemen sowie in der Schwangerschaft sollten Sie vollständig auf Süßholz verzichten. Gleiches gilt für Lakritze, das aus eingedicktem Süßholzsaft besteht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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