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Ginkgo: Umstrittene Wirkung der Heilpflanze

Heilpflanzen  

Ginkgo: Heilpflanze mit umstrittener Wirkung

28.03.2014, 12:57 Uhr | uc (CF)

Ginkgo gilt in vielen Teilen der Welt als eine hochgeschätzte Heilpflanze. Allerdings ist die Wirkung von Ginkgo umstritten. Studien zufolge gibt es nur wenige Hinweise darauf, dass die Anwendung von Ginkgo-Präparaten wirksam ist.

Anwendung und angebliche Wirkung von Ginkgo

Ginkgo-Präparate – in Europa gibt es diese in der Regel als Extrakt oder in Tablettenform – werden von einigen Medizinern hauptsächlich bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen eingesetzt, wie das Gesundheitsportal „onmeda.de“ schreibt. Zu derartigen Leistungsstörungen gehören beispielsweise Gedächtnislücken, depressive Verstimmungen oder auch Konzentrationsstörungen. Auch bei Tinnitus sowie bei der Behandlung von arteriellen Verschlusskrankheiten kommt Ginkgo zum Einsatz.

Die traditionelle chinesische Medizin verwendet die Heilpflanze unter anderem auch bei Herzenge und Bluthochdruck. Die Blätter werden auch als Wundpflaster oder Asthma-Tee verwendet. Die Naturheilkunde schätzt die Wirkung von Ginkgo bei linksseitiger Mandelentzündung und Kopfschmerz.

Wirksamkeit nicht belegt

All die oben genannten Wirkungen sind wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen oder sogar widerlegt. Die Wirkung von Ginkgo ist sowohl in Hinsicht auf Leistungsstörungen als auch in Bezug auf die Fließeigenschaften des Blutes oder Tinnitus nicht nachgewiesen. Es gibt durchaus mehrere Studien, die sich mit der Heilpflanze und deren angeblicher Wirkung beschäftigen – jedoch sind die Ergebnisse oft unvollständig oder widersprüchlich, wie „onmeda.de“ herausstellt.

Eine neuere, groß angelegte Studie beispielsweise widerlegt die Wirkung von Ginkgo auf die geistige Leistungsfähigkeit und auf Demenzerkrankungen klar. Die Heilpflanze kommt demnach grundsätzlich nicht über den Charakter eines Scheinmedikamentes, also eines Placebos, heraus.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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