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Kakao: Wie glücklich macht Schokolade?

Schokolade  

Wie glücklich macht Schokolade?

04.01.2008, 14:27 Uhr | cme

Schokolade: Schoko-Mythen unter der Lupe.  (Foto: Archiv)Zart schmelzend und sündig: Schokolade. (Foto: imago)Schokolade ist süß und zart schmelzend. Zwar gilt die Süßigkeit als echter Dickmacher - doch wollen echte Schokoholiker das überhaupt wissen? Nein, wir hören lieber, dass Schokolade gegen Husten hilft, das Blut flüssig hält und aphrodisierend wirkt. Doch stimmt das überhaupt alles? Macht Schokolade glücklich oder verursacht sie doch eher Pickel? Zehn Schoko-Mythen unter der Lupe:

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Warum Schokolade glücklich macht

Wir wissen es aus eigener Erfahrung: Im Winter greifen wir öfter zu schokoladigen Leckereien als im Sommer und Frauen können vor Beginn ihrer Tage häufig nicht widerstehen. Der Grund: Sowohl im Winter als auch vor der Menstruation sinkt der Serotoninspiegel im Gehirn - und damit rutscht die Laune in den Keller. Schokolade sorgt mit der Aminosäure Tryptophan - einer Vorstufe von Serotonin - für eine Extraportion des Glückshormons. Zwar ist die Menge vergleichsweise gering. Doch die Leckerei streichelt mit ihrem unverwechselbaren Schmelzgefühl auf der Zunge die Sinne, stillt den Heißhunger auf Süßes und hebt auf diese Weise in jedem Fall die Stimmung.

Schokolade als Medizin?

Neue Forschungen haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen von Schokolade festgestellt. Kakaohaltige Süßigkeiten sind reich an Flavonoiden und Polyphenolen. Diese Antioxidantien schützen nicht nur die Gefäße, sondern senken Studien zufolge auch Blutdruck und Cholesterinspiegel. Dunkle Schokolade soll Durchfall stoppen und sogar gegen Husten helfen. Zwar sind die gesundheitsfördernden Substanzen hauptsächlich in dunkler Schokolade und auch nur in geringen Mengen enthalten. Den "Schokoholic" stört das wenig, denn mit diesen Argumenten lässt sich notfalls das Gewissen beruhigen, falls er mal wieder zu viel genascht hat.

Naschen in Maßen erlaubt

Das größte Problem für Schokofans dürfte in der Kalorienmenge liegen, die in den braunen Riegeln steckt. Rund 500 Kilokalorien bringt ein 100-Gramm-Nikolaus auf den Teller. Also besser nur Stück für Stück dran knabbern anstatt gleich den ganzen Kerl zu verdrücken. Wer mit überflüssigen Pfunden kämpft, sollte zu bitteren Sorten greifen, diese stillen den Schokohunger schneller als andere Sorten. Lassen Sie sich die Leckerei langsam Stück für Stück auf der Zunge zergehen - dann kommen Sie mit kleinen Menge aus - und die schadet in der Regel nicht der Figur.

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