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Gesundheit: Treppensteiger leben länger

GESUNDHEIT | Fitness  

Treppensteiger leben länger

17.03.2008, 10:51 Uhr | cme/bri/dpa

Treppensteigen hält jung. (Foto: Archiv)Treppensteigen hält jung. (Foto: Archiv)Wer regelmäßig Treppen steigt, erhöht seine Lebenserwartung. Das berichtet RP-Online unter Berufung auf Medizin-Statistiker. Demnach soll jede Stufe treppauf das Leben um drei bis vier Sekunden verlängern. Zwar ist diese Erkenntnis nicht völlig überraschend, denn schließlich gilt jede Bewegung als förderlich für die Gesundheit. Allerdings hat Treppensteigen einen besonderen Status, da Mediziner es als Gradmesser für die körperliche Fitness einsetzen.

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Stufentabelle als Messkontrolle

Nach Ansicht des Kempener Allgemeinmediziners Bernhard Heithoff könnte eine Treppentabelle als Messkontrolle träge Menschen dazu motivieren, ihre Kondition zu steigern: Jede Stufe mehr zählt als Erfolg. Gerade für ältere Menschen kommt noch ein weiterer positiver Effekt hinzu: Treppensteigen trainiert nämlich auch das Gleichgewichtsorgan und damit das Sicherheitsgefühl. Allerdings ist das mühsame Bergaufsteigen nicht für jeden Menschen geeignet. Menschen mit Knie- oder Hüftschäden sollten schonendere Bewegungsarten wählen, um die Gelenke nicht noch zusätzlich zu belasten.

Vier Tipps für ein längeres Leben

Kürzlich hatten Forscher herausgefunden: Wer vier simple Grundregeln beherzigt, kann sein Leben um rund 14 Jahre verlängern. Nicht rauchen, etwas Sport treiben, wenig Alkohol und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen. Das sind laut Professor Kay-Tee Khaw die vier wichtigsten Tipps für ein langes Leben. Die Ärztin hatte zusammen mit ihrem Forscherteam elf Jahre lang 20.000 Menschen im Alter von 45 bis 79 Jahren untersucht.

Zwei Gläschen sind erlaubt

Zwischen 1993 und 1997 befragten die Forscher Menschen aus der englischen Stadt Norfolk nach ihren Lebensgewohnheiten. Von keiner der Versuchspersonen waren Herz-Kreislaufkrankheiten oder Krebserkrankungen bekannt. Auf einem Fragebogen konnten sie zwischen null und vier Punkten erzielen: Je einen für Nichtrauchen, Sport, geringem Alkoholkonsum und fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Keinen Punkt in der Kategorie Bewegung bekam etwa, wer einen Bürojob hat und in seiner Freizeit keinen Sport treibt. Der Alkoholkonsum durfte nicht über zwei Gläsern Wein oder einem halben Liter Bier pro Tag liegen. Der Obst- und Gemüseanteil an der Ernährung wurde über den Vitamin-C-Spiegel im Blut bestimmt.

Körpergewicht spielt untergeordnete Rolle

Bis zum Jahr 2006 zählten die Forscher die Todesfälle. In der Auswertung hatten Probanden mit null Punkten eine viermal so hohe Sterbewahrscheinlichkeit wie Studienteilnehmer mit vier Punkten. Diese Beobachtung sei unabhängig von gesellschaftlicher Schicht und Körpergewicht, betonen die Mediziner im Fachjournal PLoS Medicine. Dieses Ergebnis müsse zwar in anderen Regionen bestätigt werden, lege aber nahe, dass diese vier erreichbaren Änderungen des Lebensstils einen deutlichen Einfluss auf die Gesundheit von Menschen in mittlerem und höherem Alter haben können.

Umfassendste Studie über lebensverlängernde Lebensweise

Die einzelnen Zutaten einer gesunden Lebensweise sind zwar seit längerem bekannt. Bisher habe jedoch niemand die gesammelten Auswirkungen untersucht, schreiben die Forscher. Die Studie ist den Autoren zufolge Teil der größten Untersuchung zu Ernährung und Gesundheit, die jemals unternommen worden sei. Die Untersuchung EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) erstreckt sich insgesamt über zehn europäische Länder.

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