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Gesundheit: Deutschland tollwutfrei - keine Tollwutgefahr mehr

GESUNDHEIT | TOLLWUT  

Deutschland ist erstmals tollwutfrei

07.06.2008, 13:31 Uhr | afp/dpa/ali

Gesundheit: Der Kampf gegen Tollwut durch die Massenimpfung von Füchsen scheint gewonnen (Foto: Imago)Der Kampf gegen Tollwut durch die Massenimpfung von Füchsen scheint gewonnen (Foto: Imago)Deutschland ist nach Einschätzung von Experten erstmals tollwutfrei. Seit mehr als zwei Jahren sei kein Krankheitsfall mehr diagnostiziert worden, berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Dabei beruft es sich auf Conrad Freuling vom Friedrich-Loeffler-Institut für Infektionskrankheiten. Der Experte wertet dies als Erfolg der seit einem Vierteljahrhundert laufenden Massenimpfung von Füchsen. Der Fuchs gilt in europäischen Ländern als der Hauptüberträger der Viruserkrankung.

Zum Durchklicken Impf-Tipps für Haustiere

Internationale Kriterien erfüllt

Zum letzten Mal seien dafür im Mai Impfköder ausgelegt worden, um die Virusinfektion zu bekämpfen, erklärt Freuling. Deutschland erfüllt damit erstmals die internationalen Kriterien der „Weltorganisation für Tiergesundheit" und wird nun offiziell als tollwutfrei eingestuft. Dieses Ziel hatten zuvor bereits westliche und südliche Nachbarländer erreicht.

Tollwut nicht nur durch Füchse

Bei Auslandsreisen ist die Gefahr einer Infektion nach wie vor gegeben. Aber auch in Deutschland ist das Risiko noch nicht ganz gebannt, so "Spiegel" weiter. Bei Fledermäusen treten weiterhin Viren auf, die mit dem Tollwut-Erreger eng verwandt sind. Dass die Insektenfresser Menschen ansteckten sei jedoch hierzulande äußerst selten.

Virusinfektion mit tödlichen Folgen

Tollwut ist eine gefährliche Infektion, durch die das zentrale Nervensystem erkrankt. Eine erfolgreiche Behandlung nach Krankheitsausbruch gibt es nicht. Einmal ausgebrochen, endet eine Tollwuterkrankung immer tödlich. Der Mensch infiziert sich hauptsächlich über den Speichel eines infizierten Wild- oder Haustieres nach einer Biss- oder Kratzverletzung oder durch den Kontakt mit dem Speichel des tollwutinfizierten Tieres. Der einzige Schutz vor einer Erkrankung besteht in einer rechtzeitig durchgeführten Schutzimpfung, entweder als vorbeugende Maßnahme oder unmittelbar nach dem Kontakt mit infiziertem Speichel.

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