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Rückenschmerzen: Wenn der Rücken krank macht

GESUNDHEIT | RÜCKENSCHMERZEN  

Wenn der Rücken krank macht

12.06.2008, 14:29 Uhr | ug, cme

Gesundheit: Rückenschmerzen - großer Krankheitsfaktor. (Foto: Archiv)Rückenschmerzen - großer Krankheitsfaktor. (Foto: Archiv)"Autsch - mein Kreuz!" Sind die Deutschen krank und können nicht zur Arbeit, ist meist der Rücken schuld. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der Barmer Krankenhasse mit 1,4 Millionen Versicherten. Demnach sind Rückenschmerzen die häufigste Einzeldiagnose - jeder vierte Fehltag geht auf dieses Leiden zurück. Ein weiteres Ergebnis: Wer an Rückenschmerzen leidet, fehlt besonders lange: im Durchschnitt knapp 20 Tage. Auch Schmerzen an Schultern und Bandscheibenschäden zählen zu den zehn häufigsten Krankheitsdiagnosen. Wir sagen Ihnen, wie Sie Rückenschmerzen vorbeugen. Ob auch Ihr Rücken gefährdet ist, verrät Ihnen unser Test.

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Mit den Jahren nehmen die Schmerzen zu

Vor allem mit steigendem Alter nehmen die Fehltage wegen Rückenschmerzen und -erkrankungen stetig zu. Die unter 20-Jährigen fehlen im Durchschnitt fünf Tage aufgrund von Rückenschmerzen, bei den über 60-Jährigen sind es sogar durchschnittlich 23 Tage. Unabhängig vom Alter gilt: Bei Bandscheibenschäden leiden die Betroffenen besonders lange - und bleiben etwa 41 Tage der Arbeit fern. Bei den 41- bis 59-Jährigen sind insgesamt 60 Prozent aller Fehltage auf Erkrankungen des Bewegungsapparates zurückzuführen.

"Falsche" Bewegungen schaden selten

Umso erstaunlicher ist es, dass kaum ein Mensch über die Ursachen Bescheid weiß. 88 Prozent glauben, falsche Bewegungen seien die Ursache von Rückenproblemen. Dies zeigte eine Forsa-Umfrage für die Zeitschrift "Fit for Fun". Tatsächlich lösen ungünstige Belastungen, zum Beispiel das Heben mit rundem Rücken, nur etwa 15 Prozent aller Beschwerden aus. In Wirklichkeit gilt Bewegungsmangel als die häufigste Ursache für Kreuzschmerzen. Es wäre daher falsch, sich aus Angst vor schadhaften Bewegungen zu viel zu schonen.

Bürostuhl oder Matratze als Übeltäter?

Entgegen landläufiger Meinung sind ein schlecht eingestellter Bürostuhl oder eine zu weiche Matratze selten die alleinige Ursache für Rückenschmerzen. Sie können allerdings vorhandene Probleme verstärken. Die Annahme "Je härter die Matratze, desto besser" ist allerdings falsch. Am besten eignen sich mittlere Härtegrade. Sie schützen vor Verspannungen und stützen das empfindliche Kreuz. „Zusätzlich rate ich Betroffenen, beim Kauf eines Bettes auf eine individuelle Beratung, aber auch auf Probeliegen zu bestehen. Spezielle Nackenkissen zwischen Kopf und Schultern fördern eine gesunde Liegeposition“, erklärt Dr. med. Schneiderhan.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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