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Lärm: Die schrecklichsten Geräusche der Welt

Die schrecklichsten Geräusche der Welt

19.10.2010, 12:11 Uhr | j.winterroth, t-online.de

Lärm ist allgegenwärtig. Nicht nur Verkehrs- und Baustellenlärm nerven und können uns krank machen. Um auf die gesundheitlichen Folgen von Lärm aufmerksam zu machen, richtete die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) bereits im April dieses Jahres zum zehnten Mal in Deutschland den "Tag gegen den Lärm" aus. Und jeder von uns kennt ein Geräusch, das ihn mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen fahren lässt. In einer Internetumfrage hat der englische Wissenschaftler Professor Trevor Cox die schrecklichsten Geräusche der Welt zusammengetragen. Mehr als 1,1 Millionen Internetnutzer haben teilgenommen. Die berüchtigten kratzenden Fingernägel landeten nur auf Platz 16 und der gefürchtete Zahnarztbohrer gar nur auf Platz 20 in der Umfrage. Wir haben für Sie die Top Ten in Ton und Bild zusammengestellt. Hören Sie:

1. Erbrechen

2. Rückkopplung Mikrofon

3. Geige

4. Schreiende Babys

5. Zugbremsen

6. Quietschendes Styropor

7. Zahnarztbohrer

Krank durch Lärm

Lärm nervt nicht nur, er kann auch krank machen. Bei Lärm schüttet der Körper vermehrt die Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus, was den Blutdruck und die Herzfrequenz steigen lässt. Ist man häufig Lärm ausgesetzt, kann dies zu einem höheren Herzinfarktrisiko führen. Dies belegen Studien des Bundesumweltamtes. Bei Männern steigt das Risiko um etwa 30 Prozent, falls sie längere Zeit in Gebieten mit hohem Verkehrslärm wohnen. Dauerbeschallung kann das Immunsystem schwächen. Die Betroffenen neigen eher zu Allergien, Infekten, chronischer Bronchitis und Asthma. Aber auch Schlafstörungen, Depressionen und mangelnde Konzentration können die Folgen andauernder Lärmbelästigung sein.

Was tun bei Hörschäden

Studien aus dem Jahr 2000 zeigen, dass in Deutschland rund 14 Millionen Menschen eine Hörminderung haben. 19 Prozent der Bürger ab 14 Jahren haben einen Hörschaden und verlieren somit ein großes Stück Lebensqualität. Mit einem Hörgerät kann diese Minderung wieder ausgeglichen werden. Allerdings trägt nach Angaben der Fördergemeinschaft Gutes Hören nur jeder fünfte Schwerhörige ein Hörgerät.

Entspannung für das Ohr

Es gibt kein Wundermittel, das ein gutes Gehör bis ins hohe Alter garantiert, ebenso wenig gibt es ein Training. Was man allerdings trainieren kann ist die Konzentration. Denn oftmals hört man gar nicht hin, was im Radio spielt oder im Fernsehen läuft. Dann konzentrieren wir uns nicht auf alle Sinneseindrücke, sondern auf die wesentlichen Dinge. Sollte sich Lärm im Beruf oder in der Freizeit nicht vermeiden lassen, schützt ein Gehörschutz das empfindliche Organ. Um weiteren Stress für die Ohren zu verhindern, sollte man unnötigen Lärm vermeiden und dem Ohr ausreichend lange Ruhephasen gönnen, rät die Fördergemeinschaft Gutes Hören.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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