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Bakterien: Honig ist besser als Antibiotika

Honig ist besser als Antibiotika

24.09.2008, 11:36 Uhr | bri

Bakterienkiller Honig (Foto: imago)Bakterienkiller Honig (Foto: imago)Forscher haben herausgefunden, dass Honig bei einer Nebenhöhlenentzündung besser wirkt als Antibiotika. Der Grund: Es werden auch die Bakterien getötet, die gegen gängige Antibiotika resistent sind.

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Honig attackiert die Bakterienschicht

Hals-Nasen-Ohren-Ärzte der Universität Ottawa träufelten zwei Sorten Honig und verschiedene Antibiotika auf Bakterienkulturen. Darunter befanden sich Keime, die eine chronische Nebenhöhlenentzündung auslösen können. Bei den Versuchen zeigte sich, dass der Honig mehr Keime tötete als Antibiotika. Honig wirkte auch besser gegen Bakterien, die bereits eine schützende Schleimschicht gebildet hatten.

Salbe aus Honig

In Zukunft wollen die Forscher ihre Ergebnisse noch anhand von Tierversuchen überprüfen. Bei einem Kongress von Hals-Nasen-Ohren-Experten in Chicago verwies Studienleiter Dr. Talal Alandejani auf weitere Vorteile des Honigs: "Er ist billig, billiger als jedes Antibiotikum und er hat keine Nebenwirkungen." Er könne sich vorstellen, dass man in Zukunft Salben entwickelt, die auf Honig basieren.

Honig gegen Erkältungen

Honig ist bereits als Hausmittel gegen entzündete Wunden bekannt, denn er enthält Enzyme, die Keime töten. Auch gegen Erkältungen setzen viele Menschen auf Honig, allerdings in Form einer Beigabe zu heißer Milch oder im Tee. Die Hitze mindert aber die Wirkung. Es ist daher besser, bei Erkältungen etwas Honig zu löffeln.

Für Babys ist Honig tabu

Babys sollte man allerdings keinen Honig geben. Die Bakteriensporen aus dem Honig können im Darm des Babys gefährliche Giftstoffe bilden - das kann sogar lebensgefährlich sein.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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