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Backwaren: Wie viel Salz steckt in Brot?

Ernährung  

Wie viel Salz steckt in Brot und Co.?

27.10.2008, 14:10 Uhr | ug, sum

Brot zählt zu den salzhaltigen Lebensmitteln. (Foto: imago)Brot zählt zu den salzhaltigen Lebensmitteln. (Foto: imago)Wer sich gesund ernähren möchte, sollte zu salzarmen Lebensmitteln greifen. Doch wer vermutet schon beim Biss ins belegte Brot, dass hier reichlich Salz drinstecken könnte? Jetzt haben französische Verbraucherschützer vor zuviel Salz im Baguette gewarnt. Das übliche Stangenweißbrot enthält demnach mehr Salz als Tütensuppen und andere Fertiglebensmittel, heißt es in der Zeitschrift des französischen Verbraucherschutzinstitutes. Doch nicht nur in dem französische Grundnahrungsmittel steckt viel Salz. Auch beliebte Leckereien wie Schinken, Oliven oder Magerkäse gelten als besonders salzhaltig, wie diese Liste zeigt:



Vorsicht salzig! Zehn besonders salzige Lebensmittel

Butterbrot besser als Käsesemmel

"Brot gehört zu den salzhaltigeren Lebensmitteln", sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). "Das vermutet man bei Brot jedoch nicht unbedingt", so die Ernährungsexpertin. Dabei unterscheidet sich der Salzgehalt bei beliebten Brotsorten wie Baguette, Vollkornbrot und Graubrot nur minimal: Er liegt laut DGE bei einem Gramm pro 100 Gramm Brot. Das Tückische: Beliebte Brotbeläge wie Käse und Wurstwaren sind ebenfalls sehr salzhaltig. "Bei zwei Scheiben Brot mit zwei Scheiben Salami wären wir also bereits bei zirka vier Gramm, zwei Scheiben Brot mit Camembert belegt bringen es auf drei Gramm Kochsalz", so Restemeyer. Ein Brot mit Butter, Frischkäse oder Tomaten sei da die gesündere Alternative.

Zu viel Salz in deutschem Essen

"Im Durchschnitt nehmen die Deutschen etwa neun Gramm Salz pro Tag auf", sagt Silke Restemeyer. Der Richtwert für den Kochsalzgehalt bei Erwachsenen und Jugendlichen liegt laut der DGE bei sechs Gramm pro Tag. "Neben Brot, Käse und Wurst sind vor allem Fertiggerichte sehr salzreich", warnt die Expertin. Eine Fertigpizza enthält bereits zirka fünf bis acht Gramm, eine Dosensuppe zwischen sechs und neun Gramm. Pro Scheibe Salami (30 Gramm) steigt der Salzkonsum um ein Gramm, pro Scheibe Camenbert (30 Gramm) noch einmal um ein halbes Gramm.

Beim Salz lohnt sich das Sparen

"Daher sollte man häufiger zu unverarbeiteten Lebensmitteln greifen, die kochsalzarm sind", so Restemeyer. Unmariniertes Fleisch und unverarbeiteter Fisch sowie Quark, Joghurt und Vollkornprodukte eignen sich besonders gut für eine salzarme Ernährung. Dass Salz sparen sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, hat eine Untersuchung britischer Forscher ergeben. Sie haben Daten aus mehr als 20 Staaten geprüft und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis: Eine Verringerung des Salzkonsums um nur 15 Prozent könnte zwischen 2006 und 2015 hochgerechnet etwa 8,5 Millionen Todesfälle verhindern.

Salziges kann Knochen schwächen

Über Lebensmittel nehmen wir rund 80 Prozent des Salzes auf und nur 20 Prozent durch Würzen und Salzen. Der Körper benötigt jedoch nicht so viel Salz, wie die meisten Menschen ihm zuführen. Denn Salz bindet das Wasser im Körper. Isst man zu viel davon, wird Wasser im Blut und im Gewebe angesammelt. Das belastet die Organe: Das Herz muss stärker pumpen, die Niere mehr arbeiten. "Es wird mehr Natrium und damit auch verstärkt Calcium ausgeschieden. Eine verminderte Knochendichte und ein erhöhtes Osteoporoserisiko können die Folgen sein", so Restemeyer. Die landläufige Annahme, dass zu viel Salz bei Menschen mit Bluthochdruck immer schädlich wirkt, ist allerdings überholt. "Sie gilt nur für bestimmte Menschen", sagt die Expertin. Die persönliche Veranlagung spiele eine wichtige Rolle. Die Expertin rät dennoch zum sparsamen Umgang mit Salz. Besser sei es, mit frischen Kräutern und Gewürzen die Speisen aufzupeppen.

Ratgeber - Wie viel Salz ist für den Körper gesund?

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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