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Übergewicht: Fett am Bauch schadet auch Dünnen

Gesundheit | Übergewicht  

Fett am Bauch schadet auch Dünnen

12.11.2008, 18:20 Uhr | dpa, dpa

Forscher: Ein bisschen Speck schadet nicht. (Foto: imago)Forscher: Ein bisschen Speck schadet nicht. (Foto: imago)Dick ist nicht gleich ungesund. Es kommt laut einer Studie darauf an, wo das Fett sitzt. Forscher haben herausgefunden, dass Menschen um die 50 das geringste Sterberisiko haben, wenn sie leicht übergewichtig sind. Dünne mit viel Bauchfett haben laut Studie ein ähnlich hohes Sterberisiko wie stark Übergewichtige. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam hatten die Daten von 360.000 Menschen ausgewertet, die rund 51 Jahre alt waren.

Der ideale BMI

Am geringsten war das Risiko in der Untersuchung für Frauen mit einem sogenannten Body-Mass-Index (BMI) von 24,3 sowie für Männer mit einem Index von 25,3. Bei einer 1,70 Meter großen Frau entspricht das einem Gewicht von 70 Kilogramm, bei einem 1,85 Meter großen Mann 87 Kilogramm. Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat. Ist dieser Wert bei Frauen größer als 24 oder bei Männern größer als 25, spricht man von Übergewicht. Mit zunehmendem Alter steigt nach Ansicht vieler Mediziner jedoch der vorteilhafte BMI-Bereich.

Zu dünn oder zu dick - beides ist schlecht

Studienteilnehmer mit einem hohen Body-Mass-Index starben häufiger an Krebs oder Herz-Kreislauf-Leiden. Teilnehmer mit einem niedrigen BMI starben dagegen häufiger an Erkrankungen der Atmungsorgane.

Es kommt drauf an, wo das Fett sitzt

Ebenso wichtig wie der BMI sei allerdings die Verteilung des Körperfetts, so die Potsdamer Forscher um Tobias Pischon und Heiner Boeing. Der Grund: Bauchfett produziert Stoffe, die chronische Erkrankungen fördern. So kann zum Teil erklärt werden, warum auch schlanke Menschen mit einem niedrigen Body-Mass-Index, aber einem großen Taillenumfang ein erhöhtes Sterberisiko haben. Daher sei es wichtig, bei Menschen auch die Verteilung des Körperfetts zu messen, erklärte Boeing. Eine Einschätzung anhand des BMI oder des Taillenumfangs allein sei nicht ausreichend.

Warum auch Dünne eher sterben

Als Ursache für den Zusammenhang zwischen niedrigem BMI und erhöhtem Sterblichkeitsrisiko kommt den Wissenschaftlern zufolge auch ein "durch Alter oder Krankheit bedingter Verlust der Muskelmasse" infrage. Menschen, die Gewicht verlören, bauten oftmals mehr Muskeln als Fett ab.


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