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Schon die dritte Noro-Epidemie in Folge

Norovirus  

Schon die dritte Noro-Epidemie in Folge

30.01.2009, 16:18 Uhr | bri

Norovirus: Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit plagen die Betroffenen. (Foto: Archiv)Norovirus: Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit plagen die Betroffenen. (Foto: Archiv)Schon wieder hat das Norovirus Deutschland fest im Griff. Das Robert Koch-Institut (RKI) spricht vom "dritten Epidemie-Jahr in Folge". Tausende Deutsche leiden derzeit unter Durchfall, Bauchkrämpfen und Übelkeit. Seit Herbst 2008 sind laut RKI die Erkrankungsfälle drastisch angestiegen, vergleichbar mit den Rekord-Jahren 2006 und 2007. Allein 2008 zählte das Institut 211.527 Fälle - mehr als jemals zuvor seit Beginn der Meldepflicht. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich vor den Viren schützen.

Noroviren So schützen Sie sich


73.000 Fälle in diesem Winter

In diesem Winter hat das RKI bislang 73.000 Erkrankungen gezählt. Das sind zwar weniger in der Saison 2007/2008, dennoch sprechen Experten von einer Epidemie. "Ausbrüche im Vergleich zu den Jahren zuvor sind nämlich immer noch ungewöhnlich hoch", sagt Susanne Glasmacher vom RKI. Derzeit melden Sachsen, Niedersachsen und Baden-Württemberg viele Erkrankungen. Der Höhepunkt der Epidemie wird erst noch im Februar erwartet.

Noroviren sind extrem ansteckend

Die Viren sind tückisch. Noch bis zu 14 Tage nach der Erkrankung können Betroffene andere Menschen anstecken. Für eine Übertragung reichen bereits zehn winzige Viruspartikel aus. Außerdem ist das Virus extrem widerstandfähig: Es kann bis zu drei Wochen auf trockenen Gegenständen überleben und immer noch ansteckend sein. In Kliniken müssen Erkrankte isoliert werden, damit sich die Viren nicht weiter ausbreiten. Außerdem ist man nach einer Infektion mit dem Virus nicht immun. Es kann einen immer wieder treffen.

Viel trinken und wenig essen

Wer mit Ausscheidungen oder auch nur dem Speichel von Erkrankten in Kontakt kommt, kann innerhalb von zwei Tagen erkranken. Wen es erwischt, der sollte auf die bewährten Hausmittel gegen Übelkeit zurückgreifen: sehr wenig essen, maximal etwas Zwieback, Tee und Mineralwasser trinken. Die Symptome klingen nach rund 72 Stunden ab. Die Krankheit verläuft in der Regel nicht tödlich, aber für Kinder und ältere Menschen kann sie durch den Flüssigkeitsverlust besonders gefährlich sein. Bei sehr starkem Erbrechen und Durchfällen sollte man in jedem Fall einen Arzt rufen.

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