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Brot: Bäcker streiten mit EU um Salzgehalt in Backwaren

Brot  

Das Salz bleibt im Brot

13.02.2009, 16:07 Uhr | bri/afp

Brot darf jetzt doch mehr Salz enthalten. (Foto: imago)Brot darf jetzt doch mehr Salz enthalten. (Foto: imago)Die EU-Kommission wird jetzt doch nicht den Salzgehalt im Brot vorschreiben. Brot und auch andere Lebensmittel seien von der Regelung über Nährwertangaben ausgenommen, heißt es in einem Brief von Kommissionspräsident José Manuel Barroso an Europaparlamentarier. In den vergangenen Monaten hatte es heftigen Streit um die Kennzeichnung gegeben. Vor allem deutsche Bäcker liefen gegen die EU-Pläne Sturm.

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Brot bleibt "gesund"

Demnach sollen die Nährwertprofile mit Höchstmengen an Salz, Fett und Zucker nicht angewandt werden. Das gilt für traditionelles Brot, Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier und Milch. Die Lebensmittel können weiter als gesund beworben werden, ohne dass zum Beispiel ein Bäcker die einschränkende Angabe "Enthält viel Salz" hinzufügen muss.

Heftige Kritik an EU-Vorgaben

Barroso reagiert mit dem Brief auf breite öffentliche Kritik. Insbesondere das deutsche Bäckerhandwerk sowie Abgeordnete des Europaparlamentes und offenbar auch der deutsche Industriekommissar Günter Verheugen hatten sich gegen die Regelung gewandt, die auf eine Verordnung aus dem Jahr 2006 zurückgeht. Deren Einzelheiten standen noch nicht fest, die Kommission will sie nun regeln. Die Verordnung sah vor, dass Hersteller Lebensmittel nicht mehr als gesund bezeichnen dürfen, wenn zwei Nährwertgrenzwerte überschritten werden - etwa bei salzigem und fettem Käse. Wird nur ein Grenzwert überschritten, sollte dies deutlich angegeben werden. Bereits vor zwei Wochen hatte die Kommission auf den öffentlichen Druck hin den Grenzwert für Salz im Brot erhöhen wollen.

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