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High Heels schaden den Knien

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High Heels  

High Heels schaden den Knien

10.11.2010, 09:09 Uhr | cme

High Heels schaden den Knien. High Heels schaden Rücken und Gelenken. (Foto: dpa)

High Heels schaden Rücken und Gelenken. (Foto: dpa)

Als Hingucker für besondere Anlässe geben hohe Schuhe der Trägerin besonderen Sex-Appeal. Doch immer mehr Frauen und vor allem Teenager tragen die High Heels auch im Alltag - und schaden damit ihren Gelenken. Eine aktuelle US-Studie zeigt: Vor allem bei dünnen, hohen Absätzen wandern beim Auftreten Schockwellen durch die Gelenke, die langfristig zu Arthrose in den Knien führen. Eine weitere Erkenntnis: Je höher die Absätze, desto größer das Risiko für einen Gelenkschaden. Lesen Sie hier, was hohe Absätze noch anrichten können und wie Sie Ihren geschundenen Füßen etwas Gutes tun können.

Rückenschmerzen und Knieprobleme

Hohe Schuhe verändern die Druckverhältnisse in den Gelenken, fanden die Wissenschaftler der Iowa State University heraus. Dies fördere den Verschleiß und führe zu Schmerzen. Eine weitere Erkenntnis der Forscher: Schon bei mittelhohen Absätzen verändert sich die Gelenkstellung in Beinen und Hüften. Hierdurch verstärkt sich die Belastung für den unteren Rücken - Schmerzen können die Folge sein. Zwar treten die Gelenk- und Rückenprobleme nicht bei jeder Frau, die High Heels trägt, auf. Der Verschleiß wird jedoch begünstigt.

Das Cinderella-Schuh-Syndrom

Auch die Füße leiden unter den hohen Hacken. Vor einigen Wochen hatten europäische Wissenschaftler herausgefunden, dass sich durch das häufige Tragen von High Heels die Muskelfasern in den Waden verkürzen und die Achillessehnen verdicken. Trägt die Frau dann wieder flache Schuhe, schmerzen die verformten Füße. Ein weiterer Effekt: In hohen Schuhen rutschen die Zehen nach vorn und werden gequetscht. Die Durchblutung verschlechtert sich und Krampfadern können entstehen. Die einseitige Belastung hat außerdem zur Folge, dass das große Zehengelenk nach außen gedrückt wird, während der Zeh selbst nach innen dreht. Es bildet sich der so genannte Ballen-Zeh. Ärzte sprechen hierbei auch vom so genannten Cinderella-Schuh-Syndrom.

Breite Absätze sind kaum besser

Im frühen Stadium der Erkrankung können Schuheinlagen oder Druck entlastende Schaumstoffpolster helfen. Ist der Fuß schon stark verformt, ist jedoch meist eine Operation notwendig. Mit modischen Schuhen ist es beim Cinderella-Syndrom jedenfalls vorbei. Wer glaubt, mit hohen, aber breiten Absätzen gesünder zu laufen, irrt sich gewaltig. Das belegt eine Studie, die an der Harvard Medical School in Boston unter der Leitung von Casey Kerrigan durchgeführt wurde. Da hohe Schuhe mit breitem Absatz bequemer als Stöckelschuhe sind, werden sie in der Regel länger getragen. Füße und Knie werden somit stärker belastet.

Tricks und Übungen zur Prävention

Wer nicht auf die hohen Hacken verzichten will, sollte sie wenigstens nicht täglich tragen und so oft es geht barfuß laufen. Das stärkt das Bindegewebe und die Fußmuskulatur. Hilfreich sind außerdem Tricks und Übungen, mit denen sich die Füße schnell wieder erholen: Pressen Sie Ihre Fußsohle auf einen harten Untergrund und entspannen sie dann wieder. Wiederholen Sie die Übung ein paar Mal. Danach setzen Sie sich hin und bewegen die Zehen beider Füße nach allen Richtungen. Lassen Sie ihn erst im und dann gegen den Uhrzeigersinn rotieren. Entspannend wirken auch kurze Fußmassagen oder Fußbäder mit verschiedenen Kräuterzusätzen.

trax.de: So kriegen Sie Knieschmerzen bei Belastung in den Griff

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