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Rauchen: Nikotinpflaster und Pastillen helfen laut Studie aus der Sucht

Rauchen aufhören  

Nie mehr rauchen dank Pflaster und Pastillen

10.08.2011, 10:16 Uhr | dpa/vdb

Rauchen: Nikotinpflaster helfen, wie eine Studie belegt. (Foto: imago)Rauchen: Nikotinpflaster helfen, wie eine Studie belegt. (Foto: imago)Um sich das Rauchen abzugewöhnen, gibt es die verschiedensten Mittel. Von Pastillen über Pflaster bis hin zu psychologischen Strategien. Können die aber halten, was die Werbung uns vormacht, oder hilft nur der eiserne Wille um von der Sucht loszukommen? Eine US-Studie belegt jetzt, dass eine Kombination von Nikotinpflaster und Nikotinpastillen den meisten Erfolg verspricht. An der Untersuchung nahmen insgesamt 1.500 Personen teil, die während der vorherigen sechs Monate mindestens zehn Zigaretten pro Tag geraucht hatten.


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40 Prozent hörten dauerhaft auf zu rauchen

Per Losverfahren bekamen die Probanden acht bis zwölf Wochen lang entweder Pflaster, Lutschbonbons, ein Antidepressivum oder ein Placebo, um vom Rauchen loszukommen. Am besten half die Kombination von Nikotinpflaster und Nikotinpastille. Damit waren nach einem halben Jahr noch mehr als 40 Prozent der Teilnehmer rauchfrei. Zum Vergleich: Ein Placebo half hingegen nur 20 Prozent, wie die Forscher in der Zeitschrift "Archives of General Psychiatry" schreiben.

Frauen fällt das Aufhören mit dem Rauchen schwer

Trotz Nikotinpflaster und Pastillen ist der Wille zum Aufhören entscheidend. Das tägliche Rauchen aufzugeben sei eine "große Willensanstrengung", die auch einiger Vorbereitung bedürfe, so Martina Pötschke-Langer von der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Vor allem Frauen tun sich mit dem Aufhören schwer, weiß Pötschke-Langer.

Auf Entzugserscheinungen vorbereitet sein

Besonders die Macht der Gewohnheit quält viele, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen. Die Experten des DKFZ raten, Alternativen zum Glimmstängel zu finden - etwa Obst, Gemüse oder Salzstangen essen und immer ein Glas Wasser oder Saft in Reichweite stehen haben. Generell machen Zigaretten psychisch und körperlich abhängig. Die körperliche Abhängigkeit ist insbesondere auf das Nikotin zurückzuführen. Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, muss sich auf Entzugserscheinungen mit Symptomen wie Nervosität, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen einstellen. Gegen sie kann ein Nikotinpflaster helfen - nicht aber gegen die psychische Abhängigkeit.

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