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Entspannen in der Badewanne: Bade-Tipps

Bade-Mythen  

Nie mit vollem Magen in die Wanne?

17.12.2009, 10:57 Uhr | ag

Baden: Die Badewanne - Ort der Entspannung. (Foto: imago)Die Badewanne - Ort der Entspannung. (Foto: imago)Für viele Menschen ist die Badewanne ein besonderer Ort der Entspannung. Nach einem stressigen Tag, bei drohenden Erkältungen oder an kalten Wintertagen versuchen sie, sich im warmen Wasser bei Kerzenschein zu regenerieren. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für ein genussvolles Abtauchen? Darf ich direkt nach dem Abendessen in die Wanne springen? Was muss man bei Gewitter beachten? Und ist tägliches Baden überhaupt gesund? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und haben zehn bekannte Bade-Mythen entlarvt:

Wahr oder falsch? Zehn Bade-Mythen
Gutes für die Haut Die richtigen Badezusätze wählen
Pflege und Reinigung 10 Tipps gegen trockene Haut

Wie oft, wie lange und wann darf ich baden?

Zu lange oder zu heiße Bäder bringen nicht nur den Kreislauf durcheinander, sondern schaden der Haut. "Tägliche Dusch- oder Badeaktivitäten sind deshalb aus dermatologischer Sicht nicht empfehlenswert", erläutert Gisela Hubbes, Hautärztin aus Düsseldorf. "Baden sollte man höchstens zweimal pro Woche und das nicht länger als 20 Minuten." Dabei gelte die Regel: Je trockener die Haut, desto kürzer das Bad. Sonst leidet der natürliche Schutzfilm noch mehr. Die optimale Temperatur des Badewassers liegt dabei zwischen 35 und 38 Grad Celsius. Mit vollem Magen sollte man allerdings warten zu baden. Dann nämlich ist der Körper mit der Verdauung beschäftigt und es kann zu Kreislaufproblemen im warmen Wasser kommen.

Was ist besser: Badesalz, Öl- oder Schaumbad?

Zum Schutz der Haut ist neben der Dauer auch wichtig womit Sie baden. Schaumbäder etwa enthalten Substanzen, die den Talgfilm der Haut lösen und sie dadurch austrocknen. Besser, Sie versetzen Ihr Badewasser mit einem Badeöl, das pflanzliche Öle aus Soja, Hanf, Mohn oder der Macadamianuss enthält. Diese Stoffe sorgen dafür, dass das warme Wasser die Haut nicht auslaugt. Auch Badesalz eignet sich gut, da es Wasser an der Hautoberfläche bindet und so nicht nur die Haut strafft, sondern auch Feuchtigkeit spendet. Dadurch schrumpelt die Haut auch nicht so schnell.

Die richtige Pflege nach dem Bad

Wer mit dem Baden fertig ist, sollte darauf achten, nicht zu schnell aus der Wanne zu steigen. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um Rückstände der Badezusätze abzuduschen. So kann sich auch der Kreislauf wieder in Ruhe stabilisieren. "Der durch Wasserkontakt gestörte natürliche Säureschutzmantel wird im Winter nicht so schnell wieder aufgebaut wie im Sommer", erklärt Hubbes. Eincremen sei für die kalte Jahreszeit ein absolutes Muss. Ideale Feuchtigkeitsspender sind fetthaltige Körperemulsionen. Ein Tipp: Mit dem Eincremen so lange warten, bis Sie nicht mehr Nachschwitzen, aber die Haut noch leicht nass ist. Denn so kann sie rückfettende Pflegeprodukte besonders gut aufnehmen und speichern.

Bei Fieber nicht in die Wanne

Mit den richtigen Essenzen hilft Baden gegen Erkältung. Hierfür eignen sich besonders Badezusätze mit Menthol, Eukalyptus oder Kiefernadelextrakt. Diese Essenzen entkrampfen, wirken schleimlösend und erleichtern das Atmen. Wer allerdings Fieber hat oder zu Kreislaufproblemen und Bluthochdruck neigt, sollte nicht zu oft ein heißes Vollbad nehmen. Ratsam ist außerdem, dass Betroffene die Badewanne nur halb voll machen und die Arme nicht unter Wasser tauchen.

Vorsicht bei Problemen mit den Venen

Wer ein Venen-Leiden hat, sollte mit der extremen Wärme beim Baden besonders vorsichtig sein. „Zu heißes und zu langes Baden ist für Venen-Kranke gefährlich. Denn beim Liegen in der Wanne weiten sich die Venen und Gefäße“, sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen Liga e.V. Die Folge: Der Blutfluss zum Herz erschlafft und das Blut versackt in den Beinen. Eine optimale Bade-Dauer gibt es nicht. "Sobald man merkt, dass die Beine schwer werden oder man sich unwohl fühlt, sollte man raus aus der Wanne“, rät Hager-Häusler.


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