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Gesundheit - Vorbeugen und Auskurieren: Hilfe bei leichten Leiden

GESUNDHEIT | ERSTE HILFE  

Vorbeugen und Auskurieren: Hilfe bei leichten Leiden

04.09.2008, 18:30 Uhr

Egal, ob es der brummende Schädel vom Vorabend, der nervende Muskelkater vom letzten Waldlauf oder nur ein leichter Heuschnupfen ist. Viele Alltags-Beschwerden sind zu lächerlich um gleich zum Arzt zu rennen. Andererseits: Einfach ignorieren können wir sie auch nicht. Bevor aber jemand wegen einem Wehwehchen seine Medikamentenschatulle plündert, sollte er es erst einmal mit sanfteren Mitteln versuchen – und beim nächsten Mal vorbeugen.

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Hätte, wäre, wenn: Vorsorge statt Katzenjammer

Der Tag danach ist oft der Tag des Leidens. Wollten Sie auf der Betriebsfeier nicht den Ball flach halten? Hatten Sie sich nicht vorgenommen, Ihr Lauftraining ruhig angehen zu lassen? Viele Wehwehchen, die wir davontragen, lassen sich zwar auskurieren. Der effektivere Weg ist aber die Vorbeugung. Das gilt für ein Trinkgelage ebenso wie für einen Waldlauf. Wer vor der Party mit fettigem Essen für eine ordentliche Grundlage sorgt, muss genauso wenig mit einem Kater rechnen, wie ein Sportler, der sich vor einem Waldlauf ordentlich aufwärmt und danach gemütlich ausläuft.

Handeln oder behandeln?

Für viele Menschen mit kleineren Wehwehchen wie einem leichten Heuschnupfen erscheint der Katalog der Symptombehandlungen beim Arzt schlichtweg unangemessen. Sollte man wegen tränenden Augen gleich Antihistamine nehmen? Oder sich gar einer zeitaufwändigen Desensibilisierung unterziehen? Wer sich gegen eine Behandlung beim Arzt entscheidet, kann dennoch vieles tun, um seine Lebensqualität in der Pollenflugphase zu steigern: Zum Beispiel, indem er durch Pollenschutzgitter den Kontakt mit den Allergieauslösern in seiner Wohnung drastisch reduziert.

Wann muss ich wirklich zum Arzt?

Bei aller Liebe zu Hausmittelchen sollten Sie immer darauf bedacht sein, keine ernsthaften Erkrankungen oder Verletzungen zu verschleppen. Zwischen einer Grippe und einer Erkältung besteht ein Unterschied. Genau wie zwischen einem Muskelkater und einer Bänderdehnung. Wenn die Symptome durch Ihre Selbstversuche nicht verschwinden, sollten Sie früher oder später einen Arzt aufsuchen. Auch auf die Gefahr hin, dass Sie erfahren (natürlich erst, nachdem Sie die Praxisgebühr bezahlt haben), dass es weiter nichts Ernstes ist. Aber das kann schließlich auch ein sehr beruhigendes Gefühl sein.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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