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Elektrische Zahnbürste: Manuelle und elektrische Zahnbürste im Vergleich.

Elektrische Zahnbürste  

Putzen elektrische Zahnbürste wirklich besser?

15.09.2010, 13:59 Uhr | jmi

Elektrische Zahnbürste: Manuelle und elektrische Zahnbürste im Vergleich.. Elektrische Zahnbürste: Nicht jeder setzt beim Putzen auf eine elektrische Zahnbürste. (Foto: imago)

Nicht jeder setzt beim Putzen auf eine elektrische Zahnbürste. (Foto: imago)

Beim Zähneputzen scheiden sich die Geister. Während Bequeme einfach nur den Griff des Elektroschrubbers festhalten und gelegentlich die Position verändern, legen Traditionalisten gerne noch selbst Hand an. Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste – was hält die Zähne sauberer?

Auf das Können kommt's an

Wer seine Zähne mit einer Handzahnbürste in Schuss halten will, sollte gut putzen können. Wer nicht zu fest aufdrückt, alle Stellen im Mund erreicht und auch die Innenseiten der Zähne nicht vernachlässigt, kann getrost weiterhin zum Handmodell greifen. Mit der richtigen Putztechnik, reinigt eine Handzahnbürste sehr gut. Zudem kann einem der Zahnarzt noch Putztipps geben. Denn er sieht bei einer Untersuchung, welche Stellen man bisher vernachlässigt hat. Auch der geringe Preis ist ein unschlagbares Argument für die ganz normale Zahnbürste.

Für Faulpelze und Ungeschickte ist die Elektrische ideal

Ungleich teurer wird es bei den elektrischen Modellen. Zwischen 30 und 100 Euro muss man für ein Markengerät ausgeben – dazu kommen die Bürstenköpfe, die alle zwei bis drei Monate gewechselt werden müssen. Dafür hat die elektrische Bürste Vorteile für Bequeme und Menschen, die zu falschem Putzen neigen: Die Bürste reinigt immer gleich gut, unabhängig davon, ob der Putzende müde, faul oder ungeschickt ist. Die kleinen Bürstenköpfe kommen leicht an alle Stellen im Mund. Bei zu festem Aufdrücken gehen viele Geräte von alleine aus. Die Timerfunktion, die viele Geräte haben, erleichtert es, die drei Minuten Putzzeit einzuhalten.

Zähneputzen mit Ultraschall

Neu auf dem Markt ist die so genannte Ultraschallzahnbürste, mit der man überhaupt nicht mehr schrubben muss. Zwar berührt die Bürste die Zähne zwar, die Arbeit machen jedoch die Ultraschallwellen. Ein spezielles Gel überträgt die Energie der Bürste auf die Zähne, so wird der Belag abgesprengt. Damit kann jeder ein optimales Ergebnis erreichen. Der Nachteil dabei: Kosten von bis zu 200 Euro und das seltame Gefühl, gar nicht richtig geputzt zu haben. Ebenfalls neu sind Handzahnbürsten mit Einwegbatterie. Sie sehen aus wie eine simple Bürste, fangen aber auf Knopfdruck an zu rotieren. Nach etwa sechs Wochen ist der Bürstenkopf abgenutzt und die Batterie leer – die Bürste wandert in den Mülleimer. Praktisch ist das zwar, aber in Hinblick auf den Batterieverbrauch aus ökologischer Sicht eher ungünstig. Also nichts für den Alltag, aber eine nützliche Ausnahme, zum Beispiel im Urlaub.

Das Wichtigste: überhaupt putzen

Doch egal ob elektrische oder Handzahnbürste am wichtigsten im Kampf gegen Karies und Plaque ist es, die Bürste überhaupt regelmäßig zu benutzen. In jeden Fall morgens und abends und im Idealfall auch nach dem Mittagessen. Zahnseide zu benutzen sollte ebenfalls zur Routine gehören. So lassen sich auch die Zahnzwischenräume sauber halten. Mundwasser und Zahnpflege-Kaugummis, zum Beispiel nach einem Snack, machen die Zahnpflege komplett.

Elektrische Zahnbürste oder per Hand Zähne putzen?

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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