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Zähne: Bietet die elektrische Zahnbürste eine bessere Zahnpflege?

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Zähne  

Putzt die elektrische Zahnbürste wirklich besser?

12.07.2011, 10:47 Uhr | vdb

Zähne: Bietet die elektrische Zahnbürste eine bessere Zahnpflege?. Zähne: Schaden elektrische Zahnbürsten? (Foto: imago)

Zähne: Schaden elektrische Zahnbürsten? (Foto: imago)

Wer darüber nachdenkt, sich eine elektrische Zahnbürste anzuschaffen, hat die Qual der Wahl. In den Regalen finden sich über hundert Euro teure Produkte neben preiswerten Modellen. Aber bietet die elektrische Bürste überhaupt eine bessere Zahnpflege oder kann sie sogar dem Zahnschmelz schaden? Und was gilt es beim Kauf zu beachten? Wir haben einen Zahnarzt gefragt.

Teuer ist nicht gleich besser

Es gibt rotierende Zahnbürsten, die bis zu 10.000 Putzbewegungen pro Minute machen. Schallaktive Zahnbürsten versprechen mit 31.000 Schwingbewegungen pro Minuten ein noch glänzenderes Ergebnis. Doch das allein sagt zunächst nicht viel aus, sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. "Die teuerste Zahnbürste ist nicht gleich die beste. Bei schallaktiven Zahnbürsten wird zusätzlich der Bürstenkopf in Schwingungen versetzt und vermutlich eine bessere Reinigung bewirkt. Eindeutige wissenschaftliche Belege dafür fehlen allerdings noch", sagt der Zahnarzt.

Akku oder Batterie?

Wer sich erstmalig eine elektrische Zahnbürste kauft, sollte nicht gleich zum teuersten Produkt greifen. Schließlich muss sich erst noch herausstellen, ob Benutzer und Zähne mit der schnell rotierenden Bürste zurecht kommen. Den Preisunterschied unter elektrischen Zahnbürsten macht unter anderem der Strombetrieb aus. So gibt es Modelle, die mit einer Batterie betrieben werden. Andere, teurere Modelle, laufen mit einem Akku. "Akku betriebene Zahnbürsten sind in der Regel besser, weil sie kraftvoller reinigen", sagt Oesterreich.

Fragen Sie Ihren Zahnarzt!

Wichtig ist es, auf den richtigen Bürstenkopf zu achten. Er sollte klein, aber nicht zu klein sein. Zudem sollten Sie darauf achten, was die jeweiligen Wechselbürsten kosten, denn sie sollten alle drei Monate gewechselt werden. "Sinnvoll ist es auch beim Prophylaxe-Besuch den Zahnarzt zu fragen. Er weiß um die individuellen Bedürfnisse des Patienten und kann elektrische Modelle empfehlen oder auch von ihnen abraten", so der Facharzt.

Zu viel Druck kann den Zähnen schaden

Ist die elektrische Zahnbürste erst angeschafft, gilt es einiges zu beachten. "Man sollte mit wenig Druck arbeiten, die elektrische Bürste sollte auf der Zahnoberfläche tanzen" rät Oesterreich. "Grundsätzlich kann man den Zähnen mit jeder Bürste schaden, nämlich indem man zu kraftvoll putzt. So kann man den Zahnschmelz regelrecht wegscheuern". Zudem sei die Auswahl der Zahnpasta wichtig. "Auf keinen Fall sollten Sie Raucher- oder Zahnsteinzahncremes dauerhaft anwenden", rät der Zahnarzt. Sie enthalten meist einen hohen Anteil an Putzkörpern, die dem Zahnschmelz schaden können. Viele elektrische Zahnbürsten verfügen über eine Polierfunktion. "Es ist schwer einzuschätzen, ob dies etwas nützt", sagt Oesterreich.

Elektrisch ist nicht unbedingt besser als mit der Hand

Es wurde nachgewiesen, dass elektrische Zahnbürsten eine sehr gute Reinigungswirkung erzielen können, meint Oesterreich. Generell kommt es jedoch auf die richtige Putztechnik an und nicht darauf, ob die Zahnbürste elektrisch ist oder per Hand geputzt wird. Rotationen unterstützen zwar eine gute Zahnputztechnik und können dann auch besonders effektiv sein. Allerdings ist eine solche Zahnbürste nicht zeitsparender, denn es muss trotzdem jeder Zahn einzeln geputzt werden. Auch auf Zahnseide sollten Sie nicht verzichten, denn die Borsten dringen wie bei einer manuellen Zahnbürste nicht in die Zahnzwischenräume vor. Der Experte empfiehlt elektrische Zahnbürsten besonders für manuell eingeschränkte Menschen, die zum Beispiel unter Rheuma leiden und für Senioren.

Ratgeber:
Elektrische Zahnbürste oder per Hand Zähne putzen?
Die richtige Zahnpflege für Senioren

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