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Ambrosia: So entfernen Sie den Allergie-Albtraum

Ambrosia: So entfernen Sie den Allergie-Albtraum

10.08.2011, 10:16 Uhr | dapd , t-online.de

Ambrosia: So entfernen Sie den Allergie-Albtraum. Ambrosia: Die Pflanzenpollen können heftige Allergien auslösen (Foto: imago)

Ambrosia: Die Pflanzenpollen können heftige Allergien auslösen (Foto: imago)

Ambrosia, Trauben- oder Fetzenkraut, Ragweed - der schlimmste Albtraum für Allergiker hört auf viele Namen. Ende Juli beginnt wieder die Blütezeit dieses stark Allergie auslösenden Krautes. Umso wichtiger ist es, die Pflanze bereits vor der Blüte zu bekämpfen. Beim Entfernen der Pflanze sollten Sie aber vorsichtig sein und einige Hinweise beachten. Lesen Sie hier - so rücken Sie der Ambrosia zu Leibe.

Ambrosia gehört zu den "heftigsten Allergie-Auslösern"

"Die Pollenkörner des Traubenkrauts gehören zu den heftigsten Allergie-Auslösern, die wir kennen", erklärt der Lungenfacharzt Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Pollen sind sehr klein und können so tief in die Bronchien eindringen. Dann ruft die Pflanze häufig auch schwere allergische Reaktionen wie Asthma hervor.

Bedrohlich auch für Nicht-Allergiker

Das Tückische an der Pflanze ist: Ambrosia kann auch Menschen allergisch machen, die bisher gar keine Probleme mit Allergien zu tun hatten. Die Wahrscheinlichkeit, mit Ambrosia in Kontakt zu kommen, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: "Eine Pflanze allein kann bis zu einer Milliarde Pollen ausstoßen", so der Lungearzt.

Ambrosia-Pollen breiten sich weit aus

Bereits zehn Körner pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um Kopfschmerzen, Heuschnupfen und Asthma auszulösen. Die stark allergenen Pollen können sich mit dem Wind über Strecken von bis zu 100 Kilometer ausbreiten.

Ambrosia ähnelt Beifuß

Ambrosia sieht aus wie Unkraut aus und ähnelt dem heimischen Beifuß. In den meisten Fällen wird Ambrosia mit Futtermitteln eingeschleppt, die Samenkörner der Beifuß-Ambrosia enthalten. Das gilt besonders für Sonnenblumensamen aus Osteuropa, die als Vogelfutter verkauft werden. Das hatte die Zeitschrift "Öko-Test" erst Anfang dieses Jahres herausgefunden.

Zuhause.de: Ambrosia erkennen und bekämpfen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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