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Inkontinenz: Bei Blasenschwäche nicht zu oft auf die Toilette gehen

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Bei Blasenschwäche nicht zu oft auf die Toilette gehen

10.08.2011, 10:17 Uhr | dapd / vdb

Inkontinenz: Bei Blasenschwäche nicht zu oft auf die Toilette gehen. Blasenschwäche mit häufigem Harndrang ist sehr unangenehm. (Foto: Archiv)

Blasenschwäche mit häufigem Harndrang ist sehr unangenehm. (Foto: Archiv)

Frauen und Mädchen mit Blasenschwäche sollten die Abstände zwischen dem Wasserlassen möglichst lange ausdehnen und vorbeugende Toilettenbesuche vermeiden. "Wird die Blase bei nur geringem Druck entleert, verkleinert sie sich zunehmend und signalisiert bereits bei kleinen Urinmengen einen verstärkten Harndrang. Dieses Verhalten fördert die Entstehung von Inkontinenz", erklärt der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Christian Albring.

Trotz Inkontinenz bloß nicht zu wenig trinken

Etwa jede vierte Frau über 60 Jahre leidet an Inkontinenz. Oft verstärken sich die Probleme nach den Wechseljahren. Weil der Harndrang sehr unangenehm ist und Betroffene vor allem unterwegs Angst haben, nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden, trinken viele so wenig wie möglich. Doch davor warnt der Gynäkologe. "Nicht nur bei Beschwerden ist es für jede Frau wichtig, genügend zu trinken, um die aggressiven Bestandteile des Urins ausreichend zu verdünnen. Durch zu geringe Trinkmengen wird der Urin so konzentriert, dass er die Blasenschleimhaut angreifen kann, wodurch sich eine Problematik noch verstärkt", erläutert Albring.

Blasenschwäche lässt sich hinauszögern

Allerdings sollten bei Inkontinenz möglichst keine harntreibenden Getränke wie Schwarz- und Grüntee, Nieren- und Blasentees oder Brennnesseltee trinken. Als harntreibend gelten auch Kaffee wegen seines Koffeins und alkoholische Getränke wegen des enthaltenen Ethanols. "Zwar kann man die Blasenschwäche nicht immer heilen, sie lässt sich aber zumindest lindern oder hinauszögern", betont Albring

Geschwächter Muskel durch Schwangerschaften

Auch Männer sind von Blasenschwäche betroffen. Die Ursachen sind je nach Geschlecht unterschiedlich. Frauen leiden oft unter einer Belastungsinkontinenz, weil ihre Beckenbodenmuskulatur durch Schwangerschaften und Geburten stark beansprucht wurde. Bei dieser Form der Inkontinenz führen schon kleine körperliche Belastungen wie Treppensteigen, Heben, Niesen oder Husten zur Öffnung der Blase und Harnverlust, weil der Schließmuskel dem Druck der Blase nicht standhält. Mit einem gezielten Training der Beckenbodenmuskulatur sollten Frauen gleich nach der Geburt beginnen und nicht etwa abwarten, bis mit fortschreitendem Alter erste Anzeichen einer Blasenschwäche offensichtlich werden.

Beckenbodentraining - Erste Hilfe bei Inkontinenz

Ist der Schließmuskel der Blase geschwächt, können Männer und Frauen ihn durch Kontinenztraining stärken. Durch gezielte Übungen kann das Gefühl für die Blase und ihren Verschluss wieder gestärkt werden. In manchen Fällen verschwindet die Blasenschwäche nach einiger Zeit des Trainings komplett. Die Übungen für Männer und Frauen sind unterschiedlich. Bei Frauen reicht es, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Männer müssen zusätzlich den Schließmuskel der Harnröhre trainieren. Mittlerweile werden in vielen Sportvereinen und an Volkshochschulen Übungskurse zum Thema Kontinenztraining angeboten.

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