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Solarium: Regierung verschärft Regeln

Solarium: Regierung verschärft Regeln

10.08.2011, 10:16 Uhr | dapd/lac

Solarium: Regierung verschärft Regeln. Sonnenstudio: Die Regierung plant strengere Regeln. (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Strahlung im Solarium schadet den Hautzellen. (Quelle: imago images)

Selbstbedienung im Solarium - das wird es bald nicht mehr geben. Die Bundesregierung will die Regeln für Sonnenstudios verschärfen, weil die Zahl der Hautkrebserkrankungen in Deutschland wächst. In Zukunft soll in Solarien immer geschultes Personal bereitstehen, dass die Kunden anleiten und beraten kann. Das gebt aus einem Verordnungsentwurf des Bundesumweltministeriums hervor.

Zu lang auf der Sonnenbank

In sogenannten Selbstbedienungs-Sonnenstudios ist das Personal, wenn überhaupt, nur ein oder zwei Stunden am Tag anwesend. In der restlichen Zeit können die Besucher die Sonnenbänke auch ohne Anleitung nutzen. Bezahlt wird dort zum Beispiel per Münz-Einwurf. Das Alter der Nutzer - Jugendliche dürfen erst ab 18 ins Solarium - wird per Chipkarte kontrolliert, wie beim Zigarettenautomaten. Aber ob die Besucher die Sonnenbank zu stark einstellen oder sich zu lange sonnen, kann niemand überwachen. Deshalb will die Regierung die Regeln verschärfen.

Warnhinweise werden Pflicht

In dem Verordnungsentwurf steht auch, dass Warnhinweise über die Risiken von UV-Strahlung Pflicht werden sollen. Zudem soll für die Sonnenbänke eine maximale Bestrahlungsstärke vorgegeben werden - 90 Prozent der Geräte müssten dann ausgetauscht werden, weil sie den Regeln nicht entsprechen. In Deutschland gibt es etwa 4000 Studios mit durchschnittlich sieben Sonnenbänken. Hinzu kommen Geräte in Hotels, Schwimmbädern, Kosmetik- und Fitnessstudios, insgesamt rund 45.000.

Hautkrebsfälle haben sich verdoppelt

Die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen habe sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren ungefähr verdoppelt, heißt es in dem Entwurf. In keinem anderen Land werde "künstliche UV-Strahlung so häufig genutzt wie in Deutschland".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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