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Burn-out: So ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse

Burn-out: So ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse

10.08.2011, 10:15 Uhr | fez, t-online.de

Burn-out: So ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse. Wenn der Stress in Berufs- und Privatleben zu groß wird: Sieben Tipps gegen Burn-out. (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft und ausgelaugt. (Quelle: imago images)

Immer mehr Deutsche leiden unter dem Burn-out-Syndrom. Laut der Krankenkasse AOK wurden im letzten Jahr knapp 100.000 Menschen wegen körperlicher und geistiger Erschöpfung krankgeschrieben. Das Syndrom kann bei manchen Patienten sogar zu Depressionen und Suizidgedanken führen. Umso wichtiger ist es, die Symptome rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Wir geben Ihnen sieben Tipps, wie Sie einen Burn-out vermeiden und rechtzeitig die Notbremse ziehen.

Burn-out ist körperlicher und seelischer Stress

Ein Burn-out kann Jeden treffen. Es entwickelt sich meist schleichend. Der Stress in Beruf und Familie steigt, man will immer mehr leisten und habt das Gefühl, die getane Arbeit werde nicht wertgeschätzt. Wenn dann noch körperliche Symptome wie Kopf- und Magenschmerzen, Verspannungen und Schlaflosigkeit auftreten, ist der Mensch kurz vor dem "ausbrennen". Betroffene merken oft nicht, dass sie Erholung und Urlaub bräuchten, denn sie wollen keine Schwächen zeigen. Sie fühlen sich in Privat- und Berufsleben unter Druck gesetzt und versuchen um so mehr, ständig allem gerecht zu werden.

Der erste Schritt zur Besserung

Wer diese Anzeichen eines Burn-out-Syndroms verspürt, sollte den ersten Schritt zur Besserung machen: Seien Sie ehrlich mit sich selbst. Sie müssen erkennen, dass Ihre Leistungsfähigkeit Grenzen hat. Auch wenn die Büroarbeit von ihnen am besten erledigt wird, oder sie sich unersetzlich im Haushalt und für die Kinder fühlen - machen Sie sich klar, dass Sie nicht alles können. Wenn Sie Ihre eigenen Denkstrukturen und Sichtweisen in Frage stellen können, sind Sie einen Schritt weiter.

Lernen Sie Erholung und Zeitmanagement

Um sich vor Überbelastung zu schützen, helfen feste Angewohnheiten und Regeln für Pausen. Sprechen Sie diese Regeln mit Ihrem Umfeld ab und delegieren Sie Aufgaben an Kollegen oder Familienmitglieder. Erstellen Sie einen Entspannungsplan oder schreiben Sie Merkzettel, wann Sie kurz pausieren sollten. Es ist nützlich, den Tag mit etwas Zeitpuffer zu planen. So geraten Sie nicht in Stress, wenn etwas Unvorhergesehenes erledigt werden muss. Überhaupt ist Zeit ein wichtiger Faktor für Ihre Genesung: Sie brauchen Zeit, um sich daran zu gewöhnen, dass Sie wieder Zeit für sich haben dürfen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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