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Praxisgebühr ist passè - Zuzahlungen bleiben

Praxisgebühr und Zuzahlung: So lassen Sie sich befreien

25.09.2013, 14:14 Uhr | fo (CF) / bec

Praxisgebühr ist passè - Zuzahlungen bleiben. Die Praxisgebühr war ein Ärgernis für viele Patienten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Praxisgebühr war ein Ärgernis für viele Patienten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Praxisgebühr wird seit Anfang 2013 nicht mehr erhoben. Sie stellte nicht nur für die Patienten eine Belastung des persönlichen Budgets, sondern auch für die Arztpraxen ein erhebliches Ärgernis dar. Was die Abschaffung für Sie bedeutet und wofür Sie noch zahlen müssen, lesen Sie hier.

Der Sinn der Praxisgebühr

Eigentlich sollte die Gebühr dazu dienen, unnötige Ärztebesuche zu verringern, nicht jedoch von Vorsorgeuntersuchungen, die kostenlos blieben. Doch da Letzteres vielen nicht bewusst war, hat die Praxisgebühr in Wirklichkeit eher das Gegenteil bewirkt. Zudem kostete es den Arztpraxen Einiges an Mehraufwand, die Quittungen an die Krankenkassen weiterzuleiten.

Diese Gebühren gelten weiterhin

Für Medikamente oder Krankenhausaufenthalte müssen Sie aber weiterhin Zuzahlungen an Ihre Krankenkasse leisten - höchstens zehn Euro pro Medikament, bei Krankenhausbehandlung zehn Euro täglich. Dieser Betrag ist jedoch an das Einkommen gebunden: Sämtliche Zuzahlungen werden erlassen, wenn der Versicherte zwei Prozent seines Bruttoeinkommens für Krankenhausaufenthalte und Apothekenrechnungen aufgebracht hat. Achten Sie aber darauf, alle Belege und Quittungen zu sammeln.

Das dafür notwendige Formular erhalten die Patienten bei ihrer Krankenkasse oder im Internet. Anhand dieser Daten entscheidet die Krankenkasse, wie viel Geld der Patient erstattet bekommt.

Kostenbefreiung für chronisch Kranke

Chronisch kranke Patienten sollten wissen, dass in ihrem Fall die Maximalgrenze für die Zuzahlung bei einem Prozent des Bruttoeinkommens liegt. Allerdings muss sich die kranke Person therapiegerecht verhalten, um Anspruch darauf zu haben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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