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Symptome für EHEC: Das sollten Sie über die Durchfallerkrankung wissen


EHEC-Symptome: Das sollten Sie über die Durchfallerkrankung wissen

08.06.2011, 12:23 Uhr | dpa/jlu, dpa

Symptome für EHEC: Das sollten Sie über die Durchfallerkrankung wissen. Bei einer Durchfall-Erkrankung sollte man auf strikte Hygiene achten. (Foto: imago)

Wässriger, zum Teil blutiger Durchfall ist ein typisches EHEC-Symptom. (Foto: imago)

Das aggressive Darmbakterium EHEC wütet derzeit in Deutschland. Mehre Hundert Menschen haben sich bereits angesteckt, zudem werden drei Todesfälle mit dem Keim in Verbindung gebracht. Das Gefährliche: EHEC ruft schwere Symptome hervor, schlimmstenfalls kann es zu Nierenversagen kommen. Außerdem treten die ersten Anzeichen nicht sofort nach der Infektion auf. Aber wie lange dauert es, bis sich die ersten Symptome zeigen? Das sollten Sie wissen: Die zwölf wichtigsten Fragen über EHEC.

EHEC-Inkubationszeit zwei bis zehn Tage

Normalerweise wird EHEC über den Kot von Wiederkäuern wie Kühen oder Schafen übertragen, doch auch verunreinigte Lebensmittel kommen in Frage. Bisher vermuteten Experten die Infektionsquelle bei den derzeitigen Fällen in verunreinigtes Gemüse oder Obst. Ob dies aber tatsächlich der Fall ist, ist noch unklar. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist möglich: Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) genügen bereits zehn bis Hundert Keime. Das Tückische: Bis man merkt, dass man sich angesteckt hat, können bis zu zehn Tage vergehen. In den meisten Fällen beträgt die Inkubationszeit durchschnittlich zwei bis drei Tage.

Blutiger Durchfall ist ein Symptom für EHEC

Ein erstes Symptom für die Infektion mit EHEC ist wässriger Durchfall, der häufig von Übelkeit und Erbrechen begleitet wird. In schweren Fällen kommt es außerdem zu krampfartigen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und Fieber. Patienten, die an den typischen EHEC-Symptomen leiden, "sollten umgehend einen Arzt aufsuchen", sagen Experten des RKI. Bei schweren Fällen kommt es zum sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), was zu einem Versagen der Nieren führen kann.

Strikte Hygiene in der Küche ist wichtig

Wer sich vor dem EHEC-Keim schützen will, sollte vor allem auf Hygiene achten. Experten raten: Obst und Gemüse gut waschen und am besten kochen; Brettchen und Messer gründlich spülen; vor und nach dem Kochen Hände waschen - und natürlich nach dem Gang zur Toilette. "Der Keim reagiert sehr sensibel auf Hitze oder Seife", erklärt ein Mitarbeiter des Frankfurter Gesundheitsamtes.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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