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Lebensmittelhygiene: Mit diesen Küchentipps haben EHEC und andere Bakterien keine Chance


EHEC  

Durchfall-Erreger können im Küchenbrett lauern

26.05.2011, 10:43 Uhr | ag/ gra/ vdb, t-online.de

Lebensmittelhygiene: Mit diesen Küchentipps haben EHEC und andere Bakterien keine Chance. In Gurken könnten EHEC-Bakterien lauern. (Foto: dpa)

In Gurken könnten EHEC-Bakterien lauern. (Foto: dpa)

Das gefährliche EHEC-Bakterium breitet sich in Deutschland aus. Als mögliche Übertragungsquelle hat das Robert Koch-Institut (RKI) rohes Gemüse ausgemacht. Das RKI schließt aber auch anderes Gemüse und rohes Fleisch nicht aus. Diese sieben Hygieneregeln sollten Sie beachten.

Auch Fleisch kann Keime in sich tragen

Bakterien wie Salmonellen und Campylobacter, möglicherweise auch EHEC, finden sich in rohem Fleisch. Die Keime werden schon beim Schlachten freigesetzt. Deshalb sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Wird das Fleisch zubereitet, sollten Sie darauf achten, dass es währenddessen nicht lange in der warmen Küche liegt. Auch vor dem Grillen sollte es nicht längere Zeit in der Sonne stehen. Wurde das Fleisch zuvor aufgetaut, ist unbedingt darauf zu achten, dass andere Lebensmittel nicht mit der Tauflüssigkeit in Kontakt kommen.

Bakterien sammeln sich im Küchenbrettchen

Gründliche Küchenhygiene ist besonders wichtig. Kritisch ist es, wenn in der Küche nicht sauber gearbeitet wird und die gleichen Geräte für verschiedene Lebensmittel verwendet werden. So können Fleischbakterien auch im Kartoffelsalat landen. Besonders in den kleinen Spalten und Rillen von Holz- und Kunststoffbrettchen setzen sich die Salmonellen und andere Bakterien fest. Nach der Zubereitung von Fleisch sollten Sie alle Küchenutensilien wie Brettchen und Messer unbedingt spülen und gründlich durchtrocknen lassen. Auch Küchenhandtücher sollten Sie vom Fleisch fern halten. Sie können Bakterien aufnehmen und weiter verteilen. Im Zusammenhang mit EHEC wird außerdem empfohlen, rohes Gemüse, Salat und Obst gründlich zu waschen und abzutrocknen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Gemüse bei mindestens 72 Grad durchgegart wurde, diese Temperatur überleben Bakterien nicht.

Spülschwamm muss gewechselt werden

Bakterien fühlen sich dort wohl, wo es warm und feucht ist. Deshalb bieten auch Spülschwämme und Lappen einen guten Nährboden für Keime. Wenn Sie dem gleichen Lappen alles Flächen abwischen, verteilen sich die Mikroben überall. Mit einfachen Mitteln rücken Sie den Mikroben zu Leibe: Hängen Sie Spüllappen nach dem Gebrauch über den Wasserhahn, so trocknen sie schneller. Wechseln Sie außerdem Schwämme und Lappen regelmäßig und reiben Sie feuchte Oberflächen immer mit einem trockenen Tuch nach. Ratsam ist es zudem, dünne Lappen statt dicke Schwämme zu verwenden. Sie trockenen schneller.

Keim-Alarm auch im Kühlschrank

Der Kühlschrank ist mit durchschnittlich 5 Grad Celsius recht kühl und Bakterien vermehren sich dort langsamer. Zum Abtöten von Keimen reicht diese Temperatur aber nicht aus. Besonders anfällig für Keime ist Hackfleisch. Es sollte daher höchstens zwölf Stunden nach dem Kauf verzehrt werden. Fleisch und Fisch sollten nicht länger als zwei Tage und Aufschnitt maximal sieben Tage aufbewahrt werden. Außerdem sollten Sie Fleisch im untersten Fach des Kühlschrankes aufbewahren, so wird verhindert, das Flüssigkeit auf andere Lebensmittel tropft. Speisen sollten generell abgedeckt aufbewahrt werden. Mindestens zweimal im Jahr sollten Sie außerdem den Kühlschrank abtauen und mit heißem Essigwasser auswaschen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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