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Mundgeruch: Was gegen üblen Atemgeruch hilft

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Trinken kann Mundgeruch bekämpfen

14.06.2011, 10:43 Uhr | jlu

Mundgeruch: Was gegen üblen Atemgeruch hilft. Mundgeruch: Ursachen und Hausmittel gegen Mundgeruch. (Foto: imago)

Viel trinken kann gegen Mundgeruch helfen. (Foto: imago)

Mundgeruch ist doppelt tückisch: Während den einen das Leiden derart peinlich ist, dass sie nicht zum Arzt gehen, wissen die anderen überhaupt nicht, dass sie schlechten Atem haben. Letzteres ist der Grund, warum es lediglich Schätzungen über die Anzahl der Betroffenen gibt. Experten gehen davon aus, dass etwa sechs Prozent der Deutschen Mundgeruch haben. Wir sagen, welche Ursachen hinter dem Leiden stecken können und geben Tipps gegen Mundgeruch.

Oft sind Bakterien für Mundgeruch verantwortlich

"In bis zu 90 Prozent der Fälle liegt die Ursache für schlechten Atem im Mund- oder Rachenraum", sagt Professor Peter Eickholz von der Poliklinik für Parodontologie in Frankfurt. Verantwortlich für Mundgeruch sind Bakterien, die beim Abbau von Speichel oder Essensresten Schwefel freisetzen. Diese befinden sich zum Beispiel in den Zahnzwischenräumen. Deshalb ist falsches Zähneputzen ein Hauptauslöser von Mundgeruch. Beim Reinigen von Zahnzwischenräumen hilft neben der Zahnbürste vor allem Zahnseide.

Schwefelproduzierende Bakterien leben aber auch auf dem Zungenrücken. Deshalb befindet sich auf jeder Zunge Belag. Wer allerdings zu viel davon hat, leidet unter Mundgeruch. Hier hilft es, mit einem Zungenreiniger den Belag zu entfernen. Diese Methode kann auch vorbeugend angewendet werden.

Trinken vertreibt schlechten Atem

Eine weitere Mundgeruch-Ursache ist eine gestörte Speichelproduktion. "Bei einem geringen Speichelfluss ist nicht genug Spucke vorhanden, um Bakterien und Essensreste fortzuspülen", erklärt Eikholz. Vor allem Schnarcher, Raucher und ältere Menschen haben wegen einem trockenen Mund schlechten Atem. Doch auch beim Schlafen, langem Reden, der Einnahme bestimmter Medikamente oder Flüssigkeitsmangel ist die Speichelproduktion niedrig und kann zu Mundgeruch führen. Um den Speichelfluss anzuregen hilft es, zuckerfreien Kaugummi zu kauen und genug Wasser oder Tee zu trinken.

Mundspülung überdeckt schlechten Atem nur

Um gegen schlechten Atem vorzugehen, greifen viele Betroffene zu Mundspüllösungen anstatt zum Zahnarzt zu gehen. Doch die Mittel mit Menthol- oder Minzaroma helfen nur vorübergehend. Denn parfümierte Mundspülungen überdecken lediglich den Geruch. Die Ursache für Mundgeruch bekämpfen sie hingegen nicht. "Wer unter schlechtem Atem leidet, sollte auf jeden Fall zum Zahnarzt gehen und eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen", rät der Zahnarzt.

Hinter Mundgeruch kann Diabetes stecken

Außerdem kann der Zahnarzt andere Zahnerkrankungen diagnostizieren und behandeln, die Mundgeruch hervorrufen. Dies können beispielsweise Parodontitis, Zahnfleischentzündungen oder Karies sein. Doch nicht immer ist mangelnde Zahnpflege am Mundgeruch schuld, es kann auch eine ernste Krankheit dahinterstecken. "Bei etwa zehn Prozent der Betroffenen deutet Mundgeruch auf eine anderer Erkrankung hin, die ein Internist oder HNO-Arzt behandeln muss", sagt der Zahnarzt. Dazu gehören unter anderem entzündete Mandeln oder eine Nasennebenhöhlenentzündung, Diabetes, Tumore im Mund- oder Rachenraum sowie eine Magenschleimhautentzündung.

Riechtest mit Wattestäbchen

Riecht der eigene Atem normal oder unangenehm? Das kann man selbst nur schwer feststellen. Eine Möglichkeit den Atemgeruch zu testen: Mit einem Wattestäbchen oder Teelöffel aus dem hinteren Teil der Zunge Belag entfernen und die Geruchsprobe machen. Das Problem: Weil man daran gewöhnt ist, wird der eigene Geruch oft nicht als unangenehm wahrgenommen - auch wenn dies tatsächlich der Fall ist. Deshalb ist es am besten, eine vertraute Person zu fragen, wie der eigene Atem wirklich riecht.

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