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Warnung vor Eichenprozessionsspinnern

Warnung vor Eichenprozessionsspinnern

21.06.2011, 12:01 Uhr | lac/ts

Warnung vor Eichenprozessionsspinnern. Die Eichenprozessionsspinner haben giftige Haare. (Foto: dpa)

Die Eichenprozessionsspinner haben giftige Haare. (Foto: dpa)

Derzeit wird wieder vielerorts in Deutschland vor dem Eichenprozessionsspinner gewarnt. Die Larven des Schädlings leben auf Eichen. Sie haben giftige Haare, die allergische Reaktionen und sogar einen allergischen Schock auslösen können. Wie Sie sich schützen und was zu tun ist, wenn Sie in Kontakt mit den Haaren gekommen sind, erfahren Sie hier.

Feuerwehreinsatz lahmgelegt

In Trebbin (Brandenburg) wurde sogar die Feuerwehr bei einem Einsatz von Eichenprozessionsspinnern außer Gefecht gesetzt: Medienberichten zufolge mussten sich sechs Feuerwehrmänner in ärztliche Behandlung begeben. Die Feuerwehr war erst nach einer Reinigungsaktion wieder einsatzbereit: Man wollte sichergehen, dass alle giftigen Härchen von Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr beseitigt waren. In der Lüneburger Heide sollen die Anwohner kein Obst mehr essen - weil Eichen, die von den Prozessionsspinnern befallen sind, neben Obstbäumen stehen. Auch im Rheingau, im Taunus und in Berlin wird vor den gefährlichen Larven gewarnt.

Eichenprozessionsspinner auch in der Stadt

Aufgrund der heißen Sommer der letzten Jahre hat sich der Eichenprozessionsspinner immer weiter von Süddeutschland bis in den Norden verbreitet. Vor allem Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind betroffen. Ursprünglich waren die Raupen, die keine Fressfeinde haben, vor allem an Waldrändern zu finden. Mittlerweile sind sogar Innenstädte betroffen. Die Wärme liebenden Falter bevorzugen frei stehende Bäume. Ihren Namen haben die Eichenprozessionsspinner daher, dass sie im ausgewachsenen Stadium prozessionsartig an Eichen entlang kriechen. Problematisch ist die Verbreitung vor allem in Freibädern, auf Spielplätzen und auf Schulhöfen.

Gift kann Asthma auslösen

Die mikroskopisch kleinen Haare der Raupen brechen leicht und werden vom Wind über weite Strecken verweht. Sie enthalten ein giftiges Eiweiß. Beim Menschen können sich die Haare mit ihren Widerhaken in der Haut verankern. Sie dringen in die Schleimhäute ein und können und vor allem bei Kindern heftig juckende Hautreizungen auslösen. Diese klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Ferner kann es zu Bindehautentzündung und Husten kommen. Das Gift kann sogar Asthma auslösen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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