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Blasenschwäche: Acht Tipps gegen leichte Inkontinenz

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Blasenschwäche bei Frauen mit Sport lindern

13.07.2011, 10:42 Uhr | t-online

Blasenschwäche: Acht Tipps gegen leichte Inkontinenz. Mit diesen Tipps beugen Sie leichter Blasenschwäche vor. (Foto: imago)

Leichte Blasenschwäche macht vielen jungen Frauen zu schaffen. (Foto: imago)

Ob beim Lachen, Niesen, Treppensteigen oder Lasten tragen: Schon durch leichte körperliche Anstrengungen kann es bei manchen Frauen zu ungewolltem Urinverlust kommen. Blasenschwäche ist für viele ein Tabuthema. Sich zurückziehen und das Problem totschweigen ist jedoch der falsche Weg. Mit diesen sechs Tipps vermeiden Sie Beschwerden.

Auch junge Frauen leiden unter Inkontinenz

In Deutschland leidet fast jede fünfte Frau unter Harndrang und unkontrolliertem Urinverlust. Aber es trifft nicht nur Ältere, auch viele junge Frauen sind davon betroffen. Schuld ist oft eine verminderte Beckenbodenmuskulatur. Ist sie nicht ausreichend trainiert, funktioniert oftmals auch der Schließmuskel der Blase nicht mehr richtig. Dann kann es zum unwillkürlichen Urinverlust kommen. Tückisch: Das passiert auch, wenn man keinerlei Harndrang verspürt. Diese Form der leichten Blasenschwäche wird Belastungsinkontinenz genannt.

Sport für den Beckenboden

Die effektivsten Maßnahmen gegen Blasenschwäche sind regelmäßiger Sport und die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Vor allem für Frauen während und nach einer Schwangerschaft wirkt gezieltes Beckenbodentraining. Geeignet sind Radfahren, Gymnastik, Walking, Schwimmen oder Yoga. Ungeeignet hingegen ist belastender Sport wie Joggen und Aerobic. Auch für Zuhause gibt es Übungen für die Beckenbodenmuskulatur. Die einfachste: Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Beine auf. Dann heben Sie Rücken und Po vom Boden ab. In der Höhe dann das Gesäß mit kleinen Bewegungen heben und senken. Dabei sollte der Po den Boden nicht berühren.

Zwei Liter Wasser pro Tag beugt Blasenschwäche vor

Mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag durchspülen die Nieren, und senken das Risiko einer Harnwegsinfektion. Auch sie kann zu einer Blasenschwäche führen. Durch zu wenig Flüssigkeit wird der Urin nicht ausreichend verdünnt, und kann so die Blasenschleimhaut angreifen. Von harntreibenden Getränken wie Schwarztee, Kaffee und Alkohol ist jedoch abzuraten. Vollständig heilen lässt sich Blasenschwäche nicht immer, wohl aber lindern oder bis ins Alter hinauszögern.

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