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Altern: Drei Faktoren, die das Altwerden erleichtern

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Altern muss nicht wehtun

10.02.2012, 18:05 Uhr | jlu

Altern: Drei Faktoren, die das Altwerden erleichtern. Altern: Altwerden hat auch positive Seiten. (Foto: imago)

Viel Zeit zum Reisen und Genießen: Altwerden hat auch positive Seiten. (Foto: imago)

Vor dem Altern haben die meisten Angst - zu Unrecht. "Wer ans Altwerden denkt, hat meist ein Abnutzungsmodel im Kopf, nach dem Schmerzen, Einsamkeit, körperlicher und geistiger Verfall unausweichlich sind", sagt Dr. Manfred Gogol, Chefarzt an der Klinik für Geriatrie (Altersmedizin) im Krankenhaus Lindenbrunn. Dabei gibt es drei einfache Regeln, die dabei helfen, mit 70 plus noch rüstig zu sein.

Altern bietet ungeahnte Möglichkeiten

Fakt ist: Gegen das Älterwerden kann man nichts tun, dies ist biologisch festgelegt. Wahr ist auch, dass damit körperliche und geistige Veränderungen verbunden sind. "Diese kann man aber positiv beeinflussen, um das Altern möglichst angenehm zu machen", weiß der Altersmediziner. Doch das wissen viele nicht. "Welche Möglichkeiten sich ihnen im Alter bieten, ahnen die meisten gar nicht", sagt Gogol. Reisen, soziales Engagement, Hobbys oder auch ein leichter Nebenjob seien nur einige Dinge, für die man als Senior mehr Zeit hat als früher.

Auf drei Ebenen aktiv sein

Doch wie schafft man es, möglichst lange fit, gesund und selbstständig zu bleiben? "Dafür muss man gar nicht so viel tun. Der Schlüssel ist Aktivität auf drei Ebenen, nämlich der körperlichen, der geistigen und der sozialen", rät der Gerontologe. Verschiedene Studien hätten gezeigt, dass dreimal in der Woche jeweils 15 bis 30 Minuten dabei helfen können, im Alter agil zu bleiben. "Regelmäßige Bewegung, etwa Spaziergänge oder leichter Sport, stärken die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System", sagt Gogol. Beides werde bereits zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr schlechter.

Kreuzworträtsel trainieren das Gehirn nicht immer

Die geistige Aktivität trainiert man am besten, in dem man lernt. "Mit Schule hat das aber nichts zu tun", gibt der Arzt Entwarnung. Gemeint ist, dass man sich mit Dingen beschäftigt, die einem Spaß machen, Interesse und Neugierde wecken. Denn beim Lernen wird die Durchblutung im Gehirn angeregt, es entstehen neue Nervenverbindungen und das Gedächtnis wird gefördert. Umgekehrt gilt: Wer aufhört dazuzulernen, trainiert die Gehirnleistung nicht. "Ein Kreuzworträtsel zum Beispiel ist nur dann eine geistige Aktivität, wenn man die Antworten nicht kennt und darüber nachdenken muss", sagt der Gerontologe.

Schmerzen müssen nicht sein

Sozial aktiv sein ist der dritte Faktor, der das Altern erleichtern kann. Egal ob regelmäßige Treffen mit Freunden, Ausflüge mit der Familie, der Besuch von Kulturveranstaltungen oder der Kirchgang - entscheidend ist, sich nicht zuhause zu verkriechen sondern in Kontakt mit anderen zu bleiben. Wichtig für das Wohlbefinden ist zudem der richtige Umgang mit Schmerzen. Das Problem: Ältere Menschen nehmen Schmerzen oft hin, weil sie glauben, dass das zum Altern dazugehört. "Stilles Heldentum" nennt Gogol dieses Phänomen. "Dabei wären viele Schmerzen vermeidbar und die Lebensqualität besser, wenn die Betroffenen zum Arzt gehen", weiß der Altersmediziner.

Alterstraining lohnt sich immer

Den richtigen Zeitpunkt für das Alterstraining gibt es nicht. Zwar empfiehlt der Gerontologe, so früh wie möglich damit anzufangen. Generell sei es aber nie zu spät. "Die Trainierbarkeit ist über die gesamte Lebenszeit gegeben - auch noch mit 100", sagt er. Wer älter als 65 ist, hat in Deutschland das sogenannte dritte Lebensalter erreicht und gilt als alt. "Das hängt mit dem Rentenalter zusammen, gebrechlich sind die meisten in diesem Alter aber nicht", erklärt Gogol. Rund ein Viertel der Deutschen gehört derzeit zu dieser Altersgruppe.

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