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Gesundheit: Was wirklich gegen Mückenstiche hilft

GESUNDHEIT | MÜCKENSTICHE  

Was wirklich gegen Mückenstiche hilft

28.08.2008, 19:17 Uhr | mneu, t-online.de

In lauen Sommernächten schlagen sie zu: die Mücken. Während die Menschen angenehm warme Abende am See oder auf einer Gartenparty ungestört genießen möchten, vermiesen Ihnen die Quälgeister die Stimmung. Doch was hilft wirklich gegen die surrende Plage? Das Wirtschaftsmagazin Wiso hat jetzt die gängigsten Mückenschutzmittel unter die Lupe genommen. Mit extra gezüchteten aggressiven Mücken wurde die Wirkung der Mittel getestet. Auf Platz eins liegt der Klassiker Autan. Die Autan Active Lotion hielt die Mücken fünf bis sechs Stunden fern. Da können andere Mückenmittel nicht mithalten.

Surren, Jucken, Brennen Diese Mittel müssen mit
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Chemische Waffe toppt biologisches Hausmittel

Im Vergleich schnitten die chemischen Mittel generell besser ab als die biologischen. Hansaplast Insect Anti-Mücken Pumpspray und Quartett Anti-Mücke Lotion hielten immerhin bis zu zwei Stunden. Bei den biologischen Produkten Colimex Mücken- und Moskitoschutz-Spray, Bergland Herbasektos Insektenschutz-Spray und Aries Anti Mück starteten die Mücken schon nach einer halben Stunde erste Stechversuche. Die Zanzarin Bio-Lotion hielt den Attacken immerhin etwa zwei Stunden stand. Die Mittel mit ätherischen Ölen wirken anfangs nicht schlecht, verduften aber zu schnell.

Test mit Spezial-Mücken

Für den Wiso-Test wurden 50 aggressive Gelbfieber-Mücken in einen Käfig gesperrt. Die Probandin musste zunächst ihren noch unbehandelten Arm den hungrigen Mücken-Weibchen anbieten. Bereits nach elf Sekunden setzten sich die ersten Insekten auf ihren Arm und stachen zu. Anschließend wurde der Arm der Testerin mit den unterschiedlichen Mückenmitteln eingerieben und die Stechhäufigkeit und Angriffslust der Testtierchen stündlich überprüft.

Körpergeruch zieht Mücken magisch an

Warum werden einige Menschen ständig gestochen und andere bekommen nicht einen einzigen Stich? Der Volksmund vermutet dahinter zu süßes Blut, auf das die Mücken angeblich wie verrückt fliegen. Am Blut liegt es zwar schon. Aber eher an den Substanzen, die über den Schweiß abgegeben werden. Lockstoffe wie Aminosäuren, Milch- und Buttersäure ziehen die blutsaugenden Insekten an. Aber nicht nur der Duft, sondern auch die Hauttemperatur spielt eine große Rolle. Menschen, die von Natur aus eine um ein paar zehntel Grad kühlere Haut haben als andere, bleiben von den lästigen Stechmücken eher verschont. Zusätzlich beeinflussen Luftfeuchtigkeit, Außentemperatur sowie Farbe der Umgebung und Helligkeit die Mückenattacken.

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