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Schadet Kälte? Zehn Rückenirrtümer unter der Lupe

Schadet Kälte? Zehn Rückenirrtümer unter der Lupe

23.12.2011, 13:19 Uhr | cme

. Bei Rückenschmerzen hilft es nicht, die Schmerzen einfach auszuhalten. (Foto: imago)

Bei Rückenschmerzen hilft es nicht, die Schmerzen einfach auszuhalten. (Foto: imago)

Im Winter kommen Rückenschmerzen besonders häufig vor. Dabei sind es gar nicht die niedrige Temperaturen, die Muskeln und Knochen erkalten lassen und so zu schmerzen führen. Zehn Irrtümer über Rückenschmerzen.

Schadet Kälte dem Rücken?

Als Ursache für Rückenschmerzen erachten viele Betroffene im Winter das kalte Schmuddelwetter. Niedrige Temperaturen empfindet der Körper generell als unangenehm. Doch löst Kälte keine Rückenschmerzen aus, wie Orthopäde Dr. Reinhard Schneiderhan betont: "Im Normalfall schadet Kälte dem gesunden Rücken nicht. Vielfach stecken andere Ursachen hinter den Rückenleiden im Winter."

Besser nicht auf der Couch bleiben

Besonders schlecht für Rücken und Wirbelsäule ist die mangelnde Bewegung im Winter. Durch schlechtes Wetter und graue Lichtverhältnisse bleibt man häufiger gemütlich auf dem Sofa sitzen als Sport zu treiben. Auch kurze Strecken werden meist im Auto statt mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. "So kommt es schnell zu einem Bewegungsmangel und einem Rückgang der Rückenmuskulatur", erklärt der Experte von der deutschen Wirbelsäulenliga. Die dadurch verursachten Verspannungen machen sich dann durch Schmerzen an der Wirbelsäule bemerkbar. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen und die Muskeln zu aktivieren, sollte daher auch im Winter regelmäßiger Sport auf der Tagesordnung stehen.

Gerade sitzen nicht das Gesündeste

Ein schlecht eingestellter Bürostuhl kann Rückenbeschwerden ebenfalls verstärken. Allerdings ist das Geradesitzen dabei nicht entscheidend - im Gegenteil: Die gerade Sitzhaltung belastet die Bandscheiben, haben Forscher aus Aberdeen herausgefunden. Besser sei es, leicht zurückgelehnt Platz zu nehmen, und zwar in einem Winkel von etwa 135 bis 120 Grad. Rückenexperten empfehlen meist, die Sitzhaltung häufiger zu wechseln. Eine flexible Rückenlehne kann dabei helfen. Die Sitzhöhe sollte dabei möglichst so eingestellt sein, dass Ober- und Unterschenkel bei gerade stehenden Füßen einen Winkel von 90 Grad bilden.

Schmerzen nicht ignorieren

Was allerdings ganz falsch ist, ist der Glaube, man müsse die Schmerzen aushalten. Gerade über 60-Jährige meinen häufig, sie müssten ohne Schmerzmittel klarkommen. Doch wer bei Schmerzen untätig bleibt, nimmt automatisch eine Schonhaltung ein, was Verspannungen verstärkt. Zudem kann sich der Schmerz zu einer eigenen Krankheit entwickeln, wenn er nicht frühzeitig konsequent behandelt wird. Ob ein Schmerzmittel nötig ist und welches man nehmen sollte, entscheidet am besten der Arzt.

Ratgeber Rückenübungen für Zuhause

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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