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Neurodermitis: Drei neue Risikogene identifiziert

Neurodermitis  

Drei neue Risikogene für Neurodermitis identifiziert

28.12.2011, 12:22 Uhr | afp, AFP

Neurodermitis: Drei neue Risikogene identifiziert . Trockene Haut ist ein Neurodermitis-Symptom. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Trockene Haut ist ein Neurodermitis-Symptom. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher haben drei neue Gene identifiziert, die das Risiko für Neurodermitis deutlich erhöhen. Dies ermögliche ein besseres Verständnis für die genetischen Ursachen der chronischen Hauterkrankungen und neue Ansätze zur Vorhersage und Behandlung, teilte das Helmholtz Zentrum München mit.

Gen hat Auswirkungen auf Immunregulation

Bei der vom Helmholtz Zentrum initiierten internationalen Studie wurden mehr als 10.000 Neurodermitis-Patienten und 40.000 gesunde Vergleichspatienten aus zwölf Ländern untersucht. Nach Angaben der Forscher tragen zwei der drei neu entdeckten Gene dazu bei, die natürliche Hautbarriere aufrecht zu erhalten. Das dritte gefundene Gen habe Auswirkungen auf die Immunregulation und beeinflusst auch die Entstehung von Asthma und Allergien, so die Forscher

Bessere Behandlung möglich

Durch das bessere Verständnis der genetischen Ursachen von Neurodermitis könnten nun Tests für eine genauere Risikoabschätzungen und neue Ansätze für die Prävention und Behandlung der Hauterkrankung entwickelt werden, erklärt Joachim Heinrich, Initiator des Forschungsprojektes.

Eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen

Neurodermitis betrifft rund 20 Prozent der Kinder und etwa fünf Prozent der Erwachsenen in westlichen Industrienationen und ist damit eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Heuschnupfen und Asthma sind häufig Folgeerkrankungen. Ein großer Teil des Risikos, Neurodermitis und Allergien zu entwickeln, wird vererbt. In Kombination mit Umwelteinflüssen kommt es zur Krankheitsentstehung. Die Ergebnisse der neuen Studie wurden im Fachjournal "Nature Genetics" veröffentlicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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