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Senioren: So schützen sich Senioren vor tödlichen Sturzunfällen

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So schützen sich Senioren vor tödlichen Sturzunfällen

20.01.2012, 10:54 Uhr | mm

Senioren: So schützen sich Senioren vor tödlichen Sturzunfällen. Stürze können gerade für ältere Menschen gefährlich werden. (Quelle: imago)

Stürze können gerade für ältere Menschen gefährlich werden. (Quelle: imago)

Gerade mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, hinzufallen. Solche Stürze sind für viele Senioren einschneidende Erlebnisse, deren Konsequenzen körperliche und seelische Spuren hinterlassen. Mit Tipps zur Sturzprävention und speziellen Trainingsprogrammen lässt sich gegensteuern.

Sturzrisiko ernst nehmen

Laut des Forschungskollegs Geriatrie der Robert-Bosch-Stiftung stürzt ein Drittel der Senioren mit 65 Jahren einmal pro Jahr. Ab diesem Alter haben Gleichgewichtssinn, Koordination und Muskelkraft soweit abgenommen, dass die Rentner anfälliger für Unfälle werden. Kommen ältere Menschen ins Straucheln oder andere brenzlige Situationen fehlt es oft an dem Vermögen, sich angemessen zu verhalten. Einschränkung der Sicht, Demenz sowie die Einnahme von Antidepressiva können das Risiko noch zusätzlich erhöhen.

Drastische Folgen nach dem Sturz

Stürze ziehen bei älteren Menschen oft drastische gesundheitliche Folgen nach sich. Abhängig von den Umständen des Unfalls kann es zum Beispiel zu Hüftfrakturen oder einem Schädelhirn-Trauma kommen. Ein Aufenthalt im Krankenhaus wird nötig und mancher ältere Mensch wird nach einem schweren Sturz sogar zum Pflegefall. Diese Einschränkungen steigern die Angst vor einem weiteren Unfall und können auch psychische Auswirkungen haben. Viele Senioren ziehen sich zurück und bewegen sich noch weniger, wodurch sich das Sturzrisiko weiter erhöht. Nach einem Oberschenkelhalsbruch versterben 25 Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres wegen des Bruches oder in Folge der Operation.

Präventivmaßnahmen für Senioren

Die Angst vor Stürzen schränkt die Selbstständigkeit und Beweglichkeit von Rentnern deutlich ein. Daher sind frühzeitige Gegenmaßnahmen erforderlich: Um dem Abbau der Leistungsfähigkeit entgegen zu wirken, ist es wichtig fit zu bleiben. Petra Regelin, Referentin des Deutschen Turner-Bundes im Arbeitsbereich "Sturzprävention", erklärt das spezielle Trainingsprogramm: "Unsere Übungen sind ganz alltagsorientiert. Wir erklären, wie man sicher auf eine Leiter steigt oder mit einem Korb voller nasser Wäsche die Treppe heruntergeht. Dazu kommt das Laufen auf wackeligen Oberflächen." Außerdem werden ein fester Stand, das richtige Abfangen und Wiederaufstehen trainiert.

Regelmäßiges Training ist wichtig

Trainingsgruppen, die Muskelkraft, Mobilität und Geschicklichkeit verbessern, gibt es vielerorts. Mit einem einzigen Kurs ist es jedoch nicht getan. Damit sich das Sturzrisiko dauerhaft verringert, sollten die Übungen mindestens einmal in der Woche durchgeführt werden.

Stolperfallen ausschalten

Zu den Unfällen kommt es oft durch äußere Einwirkungen wie Stolperschwellen und einen unebenen Bodenbelag, schlechte Beleuchtung oder ungeeignetes Schuhwerk. Zumindest im eigenen Wohnbereich sollten diese Stolperfallen und Hindernisse beseitigt werden. Beispielsweise an Treppengeländern und im Badezimmer sollten Sie ausreichend Haltemöglichkeiten anbringen. Auch Gehhilfen sind eine gute Unterstützung für den Alltag. Wer sich noch besser absichern möchte, greift zu speziellen Hosen mit Schützfunktion, Hüftprotektoren genannt.

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