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Parkinson trifft auch junge Menschen

Parkinson  

Auch Menschen ab 40 bekommen Parkinson

19.12.2016, 11:23 Uhr | Nina Bürger

Parkinson trifft auch junge Menschen. Bei Parkinson beginnen die Hände zu zittern.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Parkinson beginnen die Hände zu zittern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Muhammad Ali, Michael J. Fox und Ottfried Fischer haben eines gemeinsam: Sie alle leiden an Parkinson. Was viele nicht wissen: Die Nervenkrankheit trifft nicht nur Menschen jenseits der 60. Bei zehn Prozent der Betroffenen wird die Krankheit um das 40. Lebensjahr diagnostiziert. Unser Test zeigt, ob Sie betroffen sein könnten.

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn zerstört werden. Dabei handelt es sich um die Zellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Fehlt die richtige Menge dieses Neurotransmitters, werden die Bewegungen der Muskeln beeinflusst. Warum es zum Verlust dieser Nervenzellen kommt, ist bislang nicht bekannt.

Zitternde Hand ist typisches Symptom

Die Folge sind für Parkinson typische Symptome wie Zittern in einer Hand, eine gebeugte Körperhaltung und ein schlurfender Gang. Auch eine steife Mimik oder eine kleiner werdende Schrift sowie eine langsame und leise Aussprache sind Zeichen der Schüttellähmung, wie Parkinson auch genannt wird. Aber auch Depressionen und ein Rückzug aus dem sozialen Leben kommen bei Parkinson-Patienten häufig vor.

Parkinson wird meist erst spät erkannt

Besonders tückisch ist, dass Parkinson meist erst eindeutige Symptome zeigt und erkannt wird, wenn bereits 80 Prozent der Dopamin produzierenden Zellen im Gehirn abgestorben sind. Oft wird die Krankheit erst dann entdeckt, wenn ein Arm beim Laufen nicht mehr richtig mitschwingt. Parkinson ist nicht heilbar.

Krankheit ist unheilbar

Es gibt jedoch Medikamente, die das fehlende Dopamin ausgleichen können und im Körper eine ähnliche Wirkung haben bzw. im Organismus zu Dopamin umgewandelt werden. Zudem besteht die Möglichkeit operativ eine Stimulationselektrode in das Gehirn einzusetzen. Auch Krankengymnastik sowie eine Sprach- und Schlucktherapie können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Deutschlandweit leiden nach Angaben der Deutschen Parkinson Vereinigung zwischen 240.000 und 280.000 Menschen an Parkinson.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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