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Übergewicht: Jeder zweite Dicke ist metabolisch gesund

Übergewicht  

Jeder zweite Dicke ist metabolisch gesund

06.09.2012, 09:50 Uhr | cme

Übergewicht: Jeder zweite Dicke ist metabolisch gesund. Auch dicke Menschen können metabolisch gesund sein.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch dicke Menschen können metabolisch gesund sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer dick ist, kann trotzdem körperlich gesund und fit sein. Das belegt eine Studie der University of South Carolina. Demnach haben fitte Übergewichtige kein größeres Risiko für Herz- oder Krebserkrankungen als Normalgewichtige. Entscheidend sei dabei die sogenannte metabolische Fitness. Das bedeutet, dass die Übergewichtigen keinen hohen Blutdruck und keine erhöhten Cholesterin- oder Blutzuckerwerte haben und ausreichend Sport treiben.

Die Hälfte der Fettleibigen ist metabolisch gesund

Für die Studie analysierten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 43.000 Amerikanern. Mehr als ein Drittel der Probanden war fettsüchtig. Die Hälfte dieser Gruppe von 18.500 Personen wurde nach einigen Untersuchungen als metabolisch gesund eingestuft. Die Probanden dieser Gruppe waren allgemein fitter und machten mehr Sport als die anderen stark übergewichtigen Teilnehmer.

Sportliche Dicke sind nicht gefährdet

Das überraschende Ergebnis der Studie: Das Risiko der metabolisch gesunden Probanden, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Krebs zu leiden oder zu sterben, war gleich hoch wie das von Menschen mit Idealgewicht. Hingegen war das Risiko der fettsüchtigen Personen mit schlechterer metabolischer Fitness doppelt so hoch. Francisco Ortega, leitender Wissenschaftler der Universität von Granada betonte gegenüber pressetext, dass mehr Sport gesund hält - auch bei Übergewicht.

Fitness als Indikator für Gesundheit

"Diese Studie belegt einmal mehr die Bedeutung von körperlicher Fitness als Indikator für die Gesundheit", so Ortega. Allerdings sei nicht klar, ob die Studienergebnisse tatsächlich auf alle Menschen zutreffen. Die meisten Teilnehmer der Studie verfügten nämlich über einen ähnlichen sozialen Hintergrund. In der Mehrzahl handelte es sich um gut ausgebildete Weiße, die auch beruflich erfolgreich waren.

Gewicht allein ist nicht entscheidend

Amy Thompson von der British Heart Foundation betonte gegenüber der BBC, dass Fettsucht in den meisten Fällen ein erhöhtes Krankheitsrisiko mit sich bringt. Die aktuelle Studie erinnere jedoch auch daran, dass nicht nur das Gewicht entscheidend sei, sondern auch wo sich das Fett ablagert und wie es die Gesundheit und die Fitness beeinflusst. Details der Studie wurden im European Heart Journal veröffentlicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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