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Norovirus: so schützen Sie sich vor dem Brechdurchfall

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Noroviren  

So schützen Sie sich vor dem Norovirus

24.10.2013, 07:40 Uhr | dpa/nho

Norovirus: so schützen Sie sich vor dem Brechdurchfall. Der Norovirus verursacht Durchfall und Erbrechen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/dapd)

Der Norovirus verursacht Durchfall und Erbrechen. (Quelle: dapd/Thinkstock by Getty-Images)

Immer wieder erkranken Menschen am Norovirus. Die Folge ist ein fieser Brechdurchfall, der hochansteckend ist. Doch die Gefahr einer Übertragung lauert vor allem im Winter. Mehr Hygiene kann die Infektionsgefahr verringern. So können Sie sich schützen.

Noroviren treten vor allem in der kälteren Jahreszeit auf

Manche Durchfallinfektionen kommen Experten zufolge gehäuft zu bestimmten Jahreszeiten vor. Die Krankheitserreger machen außerdem bestimmten Altersgruppen besonders zu schaffen. So treten die jüngst in die Schlagzeilen geratenen Noroviren vor allem zwischen September und April auf. Sie treffen insbesondere Säuglinge und Menschen ab 60 Jahren. Das erläutert die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Sie beruft sich auf Daten des Robert-Koch-Instituts.

Massenerkrankungen lassen sich nicht vermeiden

Zwar lassen sich nach Einschätzung der DGVS auch künftig massenhafte Durchfallerkrankungen nicht vermeiden. Um aber die Ausbreitung der Krankheitserreger einzudämmen, sei gründliche Hygiene mit Desinfektion, Mundschutz und Einweghandschuhen unabdingbar. Betroffene sollten außerdem so schnell wie möglich zum Arzt gehen, um die Ursache ihrer Beschwerden abzuklären.

Norovirus lauert auf Türklinken

Das Norovirus breitet sich über eine Schmierinfektion schnell aus. Wer Ausscheidungen oder Speichel eines Betroffenen berührt, kann innerhalb von zwei Tagen erkranken. Die Keime überleben auch auf Türklinken oder Waschbecken. Und anders als bei Bakterien, bei denen die Krankheit erst mit tausenden von Erregern ausbricht, reichen schon zehn bis hundert Noroviren, um zu erkranken. Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern besteht Ansteckungsgefahr. Für Ältere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung sogar lebensbedrohlich enden.

Händewaschen schützt

Der beste Schutz vor den Darmkeimen ist Hygiene. Eine Studie hat gezeigt, dass häufiges Händewaschen den Ausbruch von Durchfallerkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen um etwa 40 Prozent reduzieren kann. Zudem sollte man den Kontakt zu Erkrankten meiden. Auch Oberflächen, die von Infizierten berührt wurden, müssen demnach regelmäßig gereinigt werden. Dabei sollte man Gummihandschuhe tragen und Wegwerftücher benutzen, empfiehlt das Rpbert-Koch-Institut. Einen Impfstoff gegen das Norovirus gibt es bislang nicht.

Nach Symptomen ist der Keim zwei Wochen übertragbar

Hat es einen dann doch erwischt, muss man meist etwa 72 Stunden durchhalten, dann klingen die Symptome ab. Betroffene sollten wenig essen - gut verträglich ist Zwieback - dafür aber viel Tee und Mineralwasser trinken. Denn der Durchfall führt zum Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Bei sehr starkem Erbrechen und Durchfall sollte man den Arzt rufen. Aber auch nachdem die Symptome bereits abgeklungen sind, ist der Keim noch etwa zwei Wochen lang übertragbar. Deshalb sollte man auch in diesem Zeitraum weiterhin die Hygieneregeln befolgen.

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