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Langes Sitzen macht krank

Langes Sitzen macht krank

22.10.2012, 12:06 Uhr | amr, t-online.de

Langes Sitzen macht krank. Bewegung ist gesund: Stundenlanges Sitzen am Arbeitsplatz öfter unterbrechen! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bewegung ist gesund: Stundenlanges Sitzen am Arbeitsplatz öfter unterbrechen! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dehnübungen in der Mittagspause, Kniebeugen vor dem Schreibtisch und Meetings, die im Stehen stattfinden - damit würde man dem Körper gut tun, denn langes Sitzen macht auf Dauer krank. Wissenschaftler der Universitäten Leicester und Loughborough analysierten 18 Studien und fanden heraus, dass langes Sitzen das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten erhöht.

Langes Sitzen am Arbeitsplatz

Die Wissenschaftler untersuchten rund 800.000 Menschen und befragten Sie nach ihren Gewohnheiten - ob sie eher viel sitzen oder ambitionierte Sportler seien. Es stellte sich heraus, dass selbst diejenigen, die lange Stunden am Schreibtisch mit Sport am Abend ausglichen, nicht so gut abschnitten wie solche, die fast den ganzen Tag über in Bewegung waren.

Tagsüber in Bewegung bleiben

Viel besser, als sich bloß einmal am Tag für 30 Minuten auszupowern sei es, sich auch während der Arbeit möglichst viel zu bewegen. Sinnvoll ist es daher, die Arbeit am Computer häufiger zu unterbrechen und Meetings auch mal im Stehen abzuhalten.

Wer viel vor dem Fernseher sitzt, stirbt früher

Auch exzessiver Fernsehkonsum verkürzt das Leben. Forscher der University of Queensland werteten repräsentative Lebensstil-Daten von 11.000 Australiern zu Bevölkerungstrends und Todesraten aus. Ihr Fazit: Gefährlich ist das Fernsehen, da es zum Sitzen verführt. Menschen über 25 Jahre, die mehr als sechs Stunden pro Tag vor der Glotze verbringen, sterben demnach fast fünf Jahre früher als Menschen ohne Fernseher. Rechnet man das TV-Schauen in seiner übermäßigen Form auf Lebenszeit um, so kostet jede Fernsehstunde 22 Lebensminuten.

Übermäßiger Medienkonsum ist ungesund

"Jeder exzessive Medienkonsum schadet der Gesundheit, wenn er zu Bewegungsarmut führt", erklärt der Gesundheitsökonom Volker Amelung von der Medizinischen Hochschule Hannover gegenüber pressetext. Die Minutenangaben seien allerdings nicht eindeutig nachvollziehbar. Tatsächlich ist der Mensch natürlich vielen Einflüssen ausgesetzt. "Die Realität ist derart komplex, dass sie sich nicht in einzelne Faktoren isolieren lässt."

Sport ist immer gut

Auch wer nur am Abend Zeit für sportliche Aktivitäten hat, tut seinem Körper damit etwas Gutes. Schon wer sich täglich 15 Minuten aktiv bewegt, reduziert das Risiko vieler Krankheiten und sorgt für ein größeres Wohlbefinden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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