Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Stress abbauen in vier Schritten

Stress abbauen  

Stress abbauen in vier Schritten

16.11.2012, 11:50 Uhr | akl

Stress abbauen in vier Schritten. Zu viel Stress macht uns krank.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zu viel Stress macht uns krank. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In nur vier Schritten zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit - geht das? Ja, sagen die Autoren und Mental-Coaches Herbert Forster und Philip Janda. In ihrem Buch "Stress abbauen mit ROME®" stehen vier Bereiche im Fokus. Und so soll es funktionieren.

Relaxation - für die innere Ruhe

Nur wer entspannt ist, gut schläft und ausreichend Pausen einplant, ist für die Herausforderungen des Alltags gewappnet. Ein gut gepflegtes, soziales Netzwerk unterstützt und gibt Kraft, Hobbys ermöglichen Erfolge und Freude. Bereits zehn Minuten Entspannungsübungen am Tag könnten die Energiereserven spürbar aufladen, erklären die Autoren. Geeignet seien Progressive Muskelrelaxation, Atementspannung, autogenes Training oder Meditation.

Dass Entspannungsübungen wirken, konnten bereits Studien zeigen. Dabei werden körperliche Reaktionen hervorgerufen, die weder dem wachen Zustand noch dem Schlaf entsprechen. Mit der richtigen Entspannungstechnik kann man also in einen Zwischenbereich gelangen, der glücklich macht und Vitalität schenkt. Das kommt unter anderem auch durch die Dopamin-Ausschüttung unseres Körpers.

Organisation - auch mal nicht erreichbar sein

Wer immer das Gefühl hat, von Aufgaben überschwemmt zu werden, muss Prioritäten setzen. Man kann nicht alles gleichzeitig machen. Und manchmal muss man einfach auch "Nein" sagen können oder einfach mal nicht erreichbar sein. Je mehr unterschiedliche Dinge man zeitgleich in Angriff nimmt, desto schlechter werden unsere Leistungen: "Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich auf möglichst weniges zu konzentrieren, selbst auf die Gefahr, dass einige Dinge unerledigt bleiben", raten Forster und Janda. Nur so habe man die Chance, überhaupt etwas zu bewirken.

Ist man mit einer Aufgabe beschäftigt, sollte man zudem Unterbrechungen vermeiden. Forscher der Universität Michigan haben herausgefunden, dass unser Gehirn um 20 bis 40 Prozent weniger leistungsfähig ist, wenn wir gleichzeitig statt nacheinander arbeiten, erklären Forster und Jana. Und: Je länger die alte Aufgabe für eine neue unterbrochen wird, desto länger brauchen wir, um uns wieder in das Thema hineinzudenken.

Mentale Kompetenz - sich in gute Stimmung bringen

Wer es schafft, sich in stressigen Situation zu motivieren und in eine positive Stimmung zu versetzen, hat schon viel gewonnen. Wichtig ist, dass man sich auf sich selbst konzentriert, seine Ziele klar definiert und diese im Blick behält. "Wenn wir uns also Ziele stecken, egal in welchem Bereich unseres Lebens (...), ist es eine gute Idee, sich die Frage nach dem Sinn zu stellen", raten die Autoren. Denn das motiviert.

Eine weitere Empfehlung von Forster und Janda: Man sollte das eigene Selbstwertgefühl nicht von Leistungen abhängig machen und mit Fehlern entspannter umgehen. Perfektionismus behindere den Stressabbau. Schwächen einzugestehen und sich zu sagen "Ich muss nicht immer stark sein" entspannt und lässt einen neuen Blick auf die Dinge zu. Humor hilft ebenfalls gegen Stress: "Tatsächlich kann Lachen dabei helfen, Stress und Schmerzen zu reduzieren."

Energetisierung - die Energien fließen lassen

Zu dem Bereich der Energetisierung, dem letzten Punkt des ROME-Programms, gehören unter anderem auch Ernährung und Bewegung. Denn wer sich gesund ernährt und ausreichend Bewegung einbaut, kräftigt Körper und Geist. Ausdauersportarten sind, so die Autoren, am besten geeignet: "Bei regelmäßiger Ausübung wird der Kreislauf gestärkt, Kondition und Vitalität nehmen deutlich zu und Stress und Druck können am besten abgebaut werden."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal