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Medikamente: Was Sie bei der Einnahme beachten müssen

Medikamenteneinnahme  

Warum manche Medikamente nicht abrupt abgesetzt werden dürfen

02.01.2013, 14:01 Uhr | ema, t-online.de

Medikamente: Was Sie bei der Einnahme beachten müssen. Medikamente: Manche dürfen nicht abrupt abgesetzt werden. (Foto: McPhoto Baumann) (Quelle: Hersteller)

Manche Medikamente dürfen nicht abrupt abgesetzt werden. (Foto: McPhoto Baumann) (Quelle: Hersteller)

Bei der Medikamenteneinnahme kann man vieles falsch machen. Beispielsweise gibt es häufig Medikamente, die nicht von heute auf morgen abgesetzt werden dürfen - so etwa Kortison, Betablocker und Antidepressiva. Wer dies doch tut, riskiert akute Erkrankungen. Was Sie bei der Medikamenteneinnahme beachten sollten.

Kortison nicht abrupt absetzen

"Alle Arzneimittel, die körpereigenen Wirkstoffe imitieren oder hemmen, können nicht abrupt abgesetzt werden", sagt Professor Kay Brune, Pharmakologe an der Universität Erlangen, in der "Apotheken-Umschau". Bei der Einnahme von Kortison etwa drosselt der Körper die eigene Produktion. "Ein plötzliches Absetzen wäre fatal, denn bis die Produktion in der Nebenniere wieder anläuft, vergehen Tage", erklärt Brune.

Sinkende Dosen genau einhalten

Betablocker sind Arzneistoffe, die gegen stressbedingten Bluthochdruck verschrieben werden. Setzt man sie abrupt ab, kann es zu einem akuten Überschuss des Stresshormons Adrenalin und des Neurotransmitters Noradrenalin kommen. Der Blutdruck steigt dadurch sehr schnell an, was sogar zu einem Herzinfarkt führen kann. Beim plötzlichen Absetzen mancher Antidepressiva verhält es sich ähnlich: Die Depression kann wieder ausbrechen. Deshalb sollten Patienten, denen der Arzt das sogenannte "Ausschleichen" verordnet, die allmählich sinkenden Dosen genau einhalten.

Beipackzettel gründlich lesen

Die meisten Fehler bei der Medikamenteneinnahme lassen sich vermeiden, wenn man den Beipackzettel sotgfältig liest. Die Besonderheiten zur Einnahme werden in der Regel gründlich erläutert. Doch selbst wenn die Liste der Nebenwirkung erschreckend lang sein sollte: Die Dosierung des Arztes sollte man einhalten. Wenn tatsächlich Unverträglichkeiten auftreten, sollte man seinen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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