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Norovirus: Experten warnen vor Infektionswelle

Norovirus: Experten warnen vor Infektionswelle

07.01.2013, 10:49 Uhr | T-Online, AFP

Norovirus: Experten warnen vor Infektionswelle. Noroviren sind hoch ansteckend und werden von Mensch zu Mensch übertragen. (Quelle: imago images)

Noroviren sind hoch ansteckend und werden von Mensch zu Mensch übertragen. (Quelle: imago images)

Experten warnen vor einer neuen Variante des Norovirus. Der Erreger könnte eine Welle schwerer Infektionen auslösen. Das Norovirus zählt zu den häufigsten Erregern infektiöser Magen-Darm-Erkrankungen. Bei einer Infektion kommt es zu starker Übelkeit, schwallartigem Erbrechen, Bauchkrämpfen und wässrigen Durchfällen.

Nur wenige Menschen sind immun

Auf Europa kommt möglicherweise noch in diesem Winter eine Welle schwerer Norovirusinfektionen zu. Davor warnt das "NoroNet", ein globaler Zusammenschluss von Infektionsexperten, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete. Die Experten stützen sich demnach auf Daten aus Großbritannien, den Niederlanden und Japan. 

Grund sei das Auftauchen einer neuen Variante des Brechdurchfall-Erregers, genannt "Sydney 2012". Die Zusammensetzung des Virus lasse befürchten, dass gegen diesen Erreger viel weniger Menschen immun seien als gegen bisherige Norovirustypen, schreiben die Experten in einer Warnmeldung. Für Deutschland hat das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin im vergangenen Jahr rund 100.000 Norovirusinfektionen registriert, bei steigender Tendenz. "Sydney 2012" sei vereinzelt auch schon hierzulande aufgetreten, hieß es. 

Noroviren sind tückisch

Das Norovirus ist hoch ansteckend und wird von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckungen häufen sich im Winter. Noch bis zu 14 Tage nach der Erkrankung können Betroffene andere Menschen anstecken. In Kliniken müssen Erkrankte isoliert werden, damit sich die Viren nicht weiter ausbreiten. Außerdem ist man nach einer Infektion mit dem Virus nicht immun. Es kann einen immer wieder treffen.

Viel trinken und wenig essen

Wer mit Ausscheidungen oder auch nur dem Speichel von Erkrankten in Kontakt kommt, kann innerhalb von zwei Tagen erkranken. Wen es erwischt, der sollte auf die bewährten Hausmittel gegen Übelkeit zurückgreifen: sehr wenig essen, maximal etwas Zwieback, Tee und Mineralwasser trinken. Auch Elektrolytpräparate, die dem Körper Mineralien zuführen, können helfen. Gefährlich ist die Erkrankung insbesondere für kleine Kinder und Senioren, denen der hohe Flüssigkeitsverlust besonders zu schaffen macht. Bei ihnen kann daher ein kurzer Aufenthalt im Krankenhaus notwendig werden. Eine Infektion mit Noroviren kann in sehr seltenen Fällen zum Tod führen, normalerweise heilt sie jedoch folgenlos aus.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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