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Mit Hormonen Bauchfett verbrennen

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Bauchfett  

Zwei spezielle Hormone kurbeln die Fettverbrennung an

21.01.2013, 11:53 Uhr | stw, dapd

Mit Hormonen Bauchfett verbrennen . Zwei spezielle Hormone könnten in Zukunft für weniger Bauchfett sorgen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zwei spezielle Hormone könnten in Zukunft für weniger Bauchfett sorgen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zu viel Bauchfett und andere überflüssige Fettpölsterchen lassen sich in Zukunft vielleicht vermeiden. Forscher vom Helmholtz Zentrum München haben herausgefunden, dass zwei Hormone den Fettstoffwechsel und das Körpergewicht regulieren. Die speziellen Botenstoffe könnten somit für die Behandlung von Übergewicht und Typ 2 Diabetes sehr wichtig werden, heißt es in einer Studie im Fachjournal "Diabetes".

Hormone regen Fettverbrennung an

Bei den Botenstoffen handelt es sich um Glukagon und den so genannten Fibroblastenwachstumsfaktor 21 (FGF21). Das Forscherteam fand nun heraus, dass ein unmittelbares Zusammenspiel beider Hormone dafür sorgt, dass man zum einen weniger isst und zum anderen die Fettverbrennung angeregt wird.

Glukagon reguliert den Blutzuckerspiegel

Glukagon ist der Gegenspieler des Insulins und sorgt bei Unterzuckerung dafür, dass der Blutzuckerspiegel steigt. Zusätzlich aktiviert es ein Enzym, welches hilft, Fett in Energie umzuwandeln. Das Hormon FGF21 wird hingegen in der Leber hergestellt und sorgt ebenfalls dafür, dass der Fettstoffwechsel angekurbelt wird.

Zusammenspiel zweier Hormone ist entscheidend

Im Mausmodell untersuchten die Münchener Forscher die Langzeitwirkung von Glukagon. Es zeigte sich, dass die Mäuse durch das Glukagon weniger Nahrung aufnahmen. Gleichzeitig war die Fettverbrennung erhöht und der Cholesterinspiegel sank. Zudem wurde dabei das Hormon FGF21 deutlich vermehrt ausgeschüttet. Dieser Effekt ließ sich auch beim Menschen nachweisen.

Weitere Studien sollen folgen

"Bislang war unbekannt, wie Glukagon helfen kann, Fettpolster so eindrücklich zum Schmelzen zu bringen", sagt Studienleiter Matthias Tschöp. In weiteren Studien sollen nun die Details des hormonellen Zusammenwirkens erforscht werden. Die Forscher hoffen, durch die neuen Erkenntnisse verschiedene Stoffwechselerkrankungen besser behandeln zu können.

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