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Studie: Aspirin-Wirkstoff könnte den Augen schaden

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Studie: Aspirin-Wirkstoff könnte den Augen schaden

22.01.2013, 14:39 Uhr | vdb

Studie: Aspirin-Wirkstoff könnte den Augen schaden. Studie: Der Aspirin-Wirkstoff ASS kann den Augen schaden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Studie: Der Aspirin-Wirkstoff ASS kann den Augen schaden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer über mehrere Jahre mindestens ein Mal pro Woche Medikamente mit dem Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) einnimmt, schadet offenbar seinen Augen. Das berichtet das Fachmagazin JAMA Internal Medicine in seiner aktuellen Ausgabe. In einer Studie an der Universität in Sydney nahmen 2.389 Patienten teil. Es wurde untersucht, ob das Risiko für eine altersbedingte Makuladegeneration mit der Aspirin-Einnahme steigt. Bei der Augenerkrankung verliert die Netzhaut an Funktion. Die Sehschärfe der Betroffenen nimmt ab und letztlich können sie erblinden.

Die meisten der teilnehmenden Patienten waren über 60 Jahre alt. Ihre Augen wurden nach fünf, zehn und 15 Jahren untersucht. Im Studienverlauf erkrankten 9,3 Prozent der Patienten, die mindestens einmal pro Woche Aspirin einnahmen, an einer Makuladegeneration. Unter denen, die auf das Medikament verzichteten, waren es nur 3,7 Prozent.

Vor der Einnahme mit dem Arzt sprechen

Die regelmäßige Einnahme von Aspirin ist nicht selten: Besonders Herzpatienten, bei denen eine Verengung der Arterien droht, wird diese Behandlung manchmal sogar vom Arzt angeraten. ASS hat den Effekt, das Blut zu verdünnen und kann so verstopften Gefäßen und letztlich auch einem Herzinfarkt vorbeugen. Jedoch ist das Medikament mit Vorsicht anzuwenden. Studien haben vielfach belegt, dass mit der ASS-Einnahme auch das Risiko für innere Blutungen steigt. Auch für den Magen-Darm-Trakt bedeutet eine regelmäßige Einnahme eine erhebliche Belastung. Vor der Therapie sollten Sie unbedingt den Beipackzettel lesen und mit einem Arzt sprechen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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