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Wurstverzehr erhöht Risiko, früher zu sterben

Studie: Schon zwei Würstchen am Tag können schaden

28.03.2013, 17:53 Uhr | hut

Wurstverzehr erhöht Risiko, früher zu sterben. Umfragen zufolge essen 26 Prozent der Deutschen täglich Wurst - doch die ist schädlicher, als bislang angenommen. (Quelle: imago/Margit Wild)

Wurst ist womöglich schädlicher, als bislang angenommen. (Quelle: imago/Margit Wild)

Wer viel Schinken, Wurst und Speck isst, erhöht sein Risiko an Herzleiden und Krebs zu erkranken - und dadurch früh zu sterben. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten europäischen Studie. Studienteilnehmer, die täglich mehr als 160 Gramm Wurstwaren verzehrten, hatten ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko, innerhalb der nächsten 13 Jahre zu sterben.

Mit dem Wurstkonsum steigt das Sterberisiko

450.000 Menschen aus zehn europäischen Ländern wurden durchschnittlich 13 Jahre lang untersucht. Dabei zeigte sich: Je mehr Wurstwaren die Teilnehmer aßen, desto höher war ihr Sterberisiko. Teilnehmer, die mehr als 160 Gramm verarbeitetes Fleisch verzehrten - das entspricht in etwa zwei Würstchen und einer Scheibe Speck - hatten ein um 72 Prozent erhöhtes Risiko, eine tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln und ein um 11 Prozent erhöhtes Risiko an Krebs zu sterben.

Weniger essen könnte Leben retten

Wenn der Wurstkonsum der Studienteilnehmer auf 20 Gramm am Tag reduziert worden wäre, hätten etwa drei Prozent der Todesfälle verhindert werden können, schätzt Sabine Rohrmann von der Universität Zürich. Rachel Thompson vom World Cancer Research Fund fügt hinzu, dass es auch 4000 weniger Fälle von Darmkrebs geben würde, wenn man weniger als zehn Gramm Wurst zu sich nehme.

Besser zu unverarbeitetem Fleisch greifen

Offenbar schaden Salz und Chemikalien, die in der Fleischverarbeitung genutzt werden, um die Waren haltbar zu machen, unserer Gesundheit. Statt zu Wurst und Schinken sollte man daher eher zu unverarbeitetem Fleisch greifen und dieses selber zubereiten, raten die Forscher. Grillen etwa sei eine besonders gesunde Variante, da dazu kein zusätzliches Fett nötig ist. Ganz auf Fleisch müsse man nicht verzichten, betonen die Forscher. So sei Hühnchen etwa ein wichtiger Eiweißlieferant und auch rotes Fleisch enthalte wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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