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Hautkrebs: Solarium kann wie eine Droge wirken.

Hautkrebs  

Solarium kann wie eine Droge sein

14.03.2013, 09:40 Uhr | dpa

Hautkrebs: Solarium kann wie eine Droge wirken.. Die Strahlen im Solarium schädigen die Hautzellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Strahlen im Solarium schädigen die Hautzellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit jedem Besuch im Solarium erhöht sich das Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Manche bekommen dennoch nicht genug davon - denn die künstliche Sonne kann wie eine Droge abhängig machen. Betroffene sind schon stark gebräunt, finden sich aber blass und unattraktiv. Verzichten diese Menschen einige Zeit auf einen Solariumsbesuch, leiden viele von ihnen an Nervosität, Zittern, depressiven Verstimmungen und einem starken Drang nach Sonnenlicht. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe in Bonn hin.

Glückshormone durch UV-Strahlen

Durch die UV-Strahlen werden im Körper Glückshormone ausgeschüttet. Deshalb gehen Experten davon aus, dass sie wie eine körpereigene Droge wirken und glücklich machen. Besonders junge Menschen wollen der Krebshilfe zufolge ihr Wohlbefinden und ihre Attraktivität durch Bräune steigern, unterschätzen dabei aber die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.

Risiko für Hautkrebs wird oft weit unterschätzt

Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig einmal im Monat genutzt werden. Solariumssüchtige bräunen sich jedoch wöchentlich, im Extremfall sogar täglich. Laut der Krebshilfe liegt bei ihnen wie bei Magersüchtigen ein verzerrtes Selbstbild vor.

Schwarzer Hautkrebs bildet früh Metastasen

Hautkrebs ist in Deutschland die häufigste Tumorart. Am schwarzen Hautkrebs, dem sogenannten malignen Melanom, erkranken nach Angaben der Krebshilfe jährlich etwa 26.000 Menschen. Der schwarze Hautkrebs ist so gefährlich, weil er früh Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet und dann oft nicht mehr heilbar ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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