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Mückenplage erwartet Deutschland

Jetzt kommen die Mücken

07.06.2013, 11:47 Uhr | fsy

Mückenplage erwartet Deutschland. Mückenplage: Lästige Insekten können sich in den feuchten Gebieten der Überschwemmungsregionen besonders rasch vermehren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lästige Insekten können sich in den feuchten Gebieten der Überschwemmungsregionen besonders rasch vermehren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Deutschland muss diesen Sommer mit einer fiesen Mückenplage rechnen. Besonders große Gefahr besteht in den feuchten Gebieten der Hochwasserregionen in Süd- und Ostdeutschland. Vor allem verschmutztes Wasser bietet ideale Bedingungen für das schnelle Vermehren der lästigen Insekten. So schützen Sie sich vor Mückenstichen.


Massive Überschwemmungen kommen Mücken zugute

Stechmücken legen ihre Eier in stehenden Gewässern ab, wo sich dann die Larven entwickeln. Als Brutgebiete dienen unter anderem Flussauen, Feuchtwiesen, überschwemmte Felder, Pfützen oder die Regentonne im Garten. Wegen der hohen Feuchtigkeit durch die vielen Niederschläge sind in diesem Jahr stellenweise deutlich mehr Mücken als in normalen Sommern zu erwarten.

Methoden gegen Mückenstiche

Schützen können sich Bewohner besonders gefährlicher Gebiete mit Mückengittern und Moskitonetzen, die die Insekten nicht durchlassen. Wer doch gestochen wird, kann sich mit einer simplen Methode helfen: Der eigenen Spucke. Diese enthält Schmerzstiller und Antihistamine. Außerdem kühlt der Speichel die Haut, wenn er verdunstet. Die Annahme, dass Mücken bei ausgeschaltetem Licht nicht in die Wohnung finden, ist ein Irrglaube. Mücken fühlen sich zwar von Licht angezogen, doch auch der menschliche Geruch lockt Mücken an und bietet ihnen bei Dunkelheit Orientierung.

Richtige Kleidung wählen

Durch eine richtige Kleidungswahl kann man lästige Mückenstiche verhindern. Hier eignet sich vor allem helle, geschlossene und feste Kleidung. Dünne Stoffe stellen für Mücken kein Problem dar. Durch sie können sie einfach durchstechen. Feste Kleidung können sie jedoch nicht überwinden. Helle Kleidung bietet Schutz, weil Mücken lieber auf dunkler Kleidung landen. Auch auf Parfum sollte man verzichten, da blumige Duftnoten Insekten nur noch mehr anlocken, als es bereits der menschliche Körpergeruch tut. Das empfiehlt die Stiftung Warentest, die verschiedene Mittel zur Mückenabwehr getestet hat.

Mückenschutzmittel können Abhilfe schaffen

Wer sich im Sommer nicht allzu winterlich kleiden möchte, kann sich mit Mückenschutzmittel vor Insekten schützen. Ein großer Teil der auf dem Markt befindlichen Mittel schützt laut Stiftung Warentest gut. Die Wirkstoffe DEET und Icaridin bieten den effektivsten Schutz. Beim Auftragen der Abwehrmittel sollte man darauf achten, möglichst alle freiliegenden Hautflächen damit zu benetzen. Mückenweibchen haben einen sehr guten Geruchsinn und finden jede ungeschützte Stelle. Mückengeplagte sollten daran denken, den Mückenschutz möglichst oft aufzufrischen. Häufiges Schwitzen und Abreibungen der Haut können den Schutz stellenweise entfernen.

Vorsicht bei der Wahl der Mittel

Doch nicht jedes Mückenschutzmittel ist wirksam. Vor allem Mittel mit ätherischen Ölen bieten keinen ausreichenden Schutz. Sie können sogar der Gesundheit schaden. Öle aus Lavendel, Citronella, Palmerosa oder Nelken können Augen, Haut und Schleimhäute reizen, wie die Stiftung Warentest herausfand. Einige ätherische Öle können bei Kontakt mit den Augen sogar ernsthafte Augenschäden hervorrufen. Deshalb sollte der Verbraucher beim Kauf der Mückenschutzmittel auf dessen Wirkstoffe achten. Doch auch Mittel mit den effektiven Wirkstoffen DEET und Icaridin sollten möglichst von Schleimhäuten und Augen ferngehalten werden.

Keine Gefahr vor tropischen Krankheiten

Vor tropischen Krankheiten wie Malaria oder dem Dengue-Fieber müssen die Bundesbürger allerdings keine Angst haben. Theoretisch könnten Mücken diese Krankheiten zwar auch in Deutschland übertragen. Doch dazu müsste es hierzulande etliche Menschen geben, die die Erreger in sich tragen und von Mücken gestochen werden, die ihrerseits andere Menschen mit den Erregern infizieren, so Nikolaus Frühwein von der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen in der "Apotheken Umschau".

Zuhause.de: Mücken bekämpfen – Tipps gegen Stechmücken in Haus und Garten

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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