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Fettleibigkeit: Jeder 6. besitzt ein Gen, das dick macht.

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Jeder Sechste hat das Moppel-Gen

16.07.2013, 13:34 Uhr | fsy

Fettleibigkeit: Jeder 6. besitzt ein Gen, das dick macht.. Fettleibigkeit: Forscher haben ein Gen entdeckt, das uns dickt macht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher haben ein Gen entdeckt, das uns dickt macht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Forscher des University College London haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Jeder Sechste besitzt ein Gen, das ihn dazu veranlagt, mehr zu essen - und ihn folglich dicker werden lässt. Menschen mit diesem Gen haben ein höheres Risiko, an Fettleibigkeit zu erkranken. So bleibt man trotz Moppel-Gen schlank.

Gen lässt Hungergefühl in die Höhe treiben

Während einer Studie haben Forscher des University Colleges in London zwei Gruppen von Männern getestet. Alle hatten ein normales Gewicht, doch eine Gruppe von ihnen hatte ein höheres Risiko, das Fettleibigkeitsgen FTO zu besitzen. Das Hormon, das für das Hungergefühl verantwortlich ist, sank bei der gefährdeten Gruppe nach dem Essen nicht so stark wie bei der ungefährdeten Gruppe. Nach der Mahlzeit stieg ihr Hungergefühl auch sehr schnell wieder an.

Auch das Gehirn zeigt Unterschiede

Auch ein Gehirn-Scan zeigte eklatante Unterschiede zwischen dem Essverhalten beider Gruppen. Während des Tests wurde den Probanden Bilder fettiger Speisen gezeigt. Die gefährdete Gruppe empfand diese Bilder als ansprechender als die andere Gruppe. Laut Dr. Rachel Batterham, Leiterin des Zentrums für Adipositas-Forschung in London, ist das Gehirn der gefährdeten Gruppe dazu veranlagt, sich für alles, was mit kalorienhaltigen Speisen zu tun hat, besonders zu interessieren. "Sie sind biologisch dazu programmiert, mehr zu essen", so Dr. Batterham.

Den Pfunden davonradeln

Dennoch sind Personen mit dem FTO-Gen nicht dazu verdonnert, ihr Schicksal der Fettleibigkeit kampflos anzunehmen. Laut Dr. Batterham gibt es einige Maßnahmen, mit denen man seiner Fettleibigkeit entgegentreten kann. Wie bei allen Gewichtsproblemen kann man auch dieser Form von Fettleibigkeit mit Sport den Kampf ansagen. Vor allem Fahrrad fahren eignet sich hervorragend. Die Bewegungen auf dem Rad sind besonders gut, um das Niveau des Hungerhormons zu senken.

Eiweißreiche Speisen sollen helfen

Auch proteinreiche Mahlzeiten können Dr. Batterham zufolge das Niveau des Hungerhormons senken. "Alles, was das Hungerhormon unterdrücken kann, ist für FTO-Patienten wahrscheinlich wirksam." Einige Pharmaunternehmen arbeiten derzeit an Medikamenten, die das Niveau des Hungerhormons regulieren sollen und FTO-Patienten in Zukunft Abhilfe versprechen sollen.

Lebensrettendes Hormon in der Vergangenheit

Was uns heute erheblich stört, ist in der Geschichte der Menschheit wohl einmal eine lebensrettende Laune der Natur gewesen. Das Hormon FTO half uns in der Vergangenheit, wichtige Pfunde für den Winter anzulegen, um diesen zu überleben. Professor Steve Bloom vom Imperial College London bezeichnete die Ergebnisse der Studie als einen wichtigen Schritt nach vorne.

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